Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Erste Zahlen zur Aprikosenernte

In dieser Saison wurden in der Schweiz bereits 3.402 Tonnen Aprikosen geerntet. Die Haupterntewochen sind bereits vorbei.

Schweizer Aprikosenernte: Vermarktete Mengen im Wallis pro Jahr. Grafik: lid.

In der aktuellen Aprikosenernte wurden bisher 3.402 Tonnen Aprikosen geerntet. Bei den Aprikosen in der Talebene sind die Haupterntewochen bereits vorbei. Die Ernte der späten Sorten beginnt nächste Woche. In den Hanglagen, in den Regionen Baar und Salins, beginnt die Vollernte mit Sorten wer 'Bergarouge' und 'Bergeron'. Diese Woche wurden 750 Tonnen Aprikosen prognostiziert.

Fast die gesamte Schweizer Aprikosenernte kommt aus dem Wallis: Die rund 150 Walliser Produzentinnen und Produzenten bauen 95% der Schweizer Aprikosen an. Die anderen Produzenten sind grossmehrheitlich Direktvermarkter, weshalb hierzu keine Zahlen vorliegen. die Schweizer Produktion entspricht ungefähr 50% des Schweizer Konsums - der Rest wird importiert.

Insgesamt wurden 2024 auf 704 Hektar rund 50 verschiedene Sorten Aprikosen angebaut – 664 Hektar allein entfallen dabei auf den Kanton Wallis.

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