Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Eine gute Kirschernte steht bevor

Gemäß der ersten Ernteschätzung von Mitte Mai rechnet der Schweizer Obstverband (SOV) mit einer durchschnittlichen bis guten Kirschernte von rund 2.200 Tonnen.

In der Schweiz werden in dieser Saison knapp 2.200 Tonnen Kirschen erwartet. Bild: GABOT.

Die Erhebung des Schweizer Obstverbandes (SOV) prognostiziert die in den Handel gelangenden Kirschmengen auf 2.180 Tonnen. Davon entfallen rund 1.007 Tonnen auf die Klasse 28+, 1.086 Tonnen auf die Klasse 24+ und 87 Tonnen auf die 22+. Die vier Wochen mit den größten Mengen werden ab dem 22. Juni erwartet. Dank verschiedenen Sorten mit unterschiedlichen Reifezeitpunkten können Schweizer Kirschen bis Ende Juli genossen werden.

Nach dem milden Winter starteten die Kirschbäume gut und früh in den Frühling. Dann allerdings spielte das Wetter nicht mehr so mit. Der Frost Ende März und Anfang April hat den Blüten und Knospen da und dort etwas zugesetzt. Trotzdem kann die zu erwartende Menge als gut bezeichnet werden. Sie liegt um 2% über dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre (inkl. Frostjahr 2017), allerdings um 19% tiefer als im letzten Jahr (2.685 t). Alle Sorten haben einen eher guten Behang Außer Kordia und Merchant, die unter dem Frost gelitten haben. Die Frühsorten sehen gut aus. "Die Qualität der Kirschen könnte aufgrund der bisherigen Wetterbedingungen sehr gut werden", erklärt Hansruedi Wirz, Präsident des PZ Kirschen/Zwetschgen des SOV/Swisscofel.

Die Anbaufläche hat 2020 um 1,3% gegenüber dem Vorjahr zugenommen. (SOV)

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