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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Drei Haselnüsse für die Gesundheit
Haselnüsse sind die Früchte der Gemeinen Hasel (Corylus avellana) aus der Familie der Birkengewächse. Heimisch in Europa und Kleinasien, mag der Hasel unser gemäßigtes Klima und gedeiht ausgezeichnet. Haselsträucher wachsen in der Schweiz vorwiegend in Hecken oder wild, kaum aber in kommerziellem Anbau, weil dieser bisher kaum konkurrenzfähig mit ausländischen Produktionsweisen ist.
Schweizer lieben Haselnüsse
Die Schweiz importiert fast 90% der Haselnüsse aus der Türkei. Trotzdem konsumiert der Durchschnittsschweizer laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) am meisten Haselnüsse pro Jahr (2.096 Kilo), gefolgt von Österreich, Belgien, Deutschland und Luxemburg. Diese Zahlen gehen mit einem vergleichsweise hohen Schokoladenkonsum in den genannten Ländern einher.
Auf Haselnussplantagen wie in der Türkei gedeihen keine Sträucher, sondern Haselbäume. Es handelt sich dabei um veredelte Haseln, die einen schnell wachsenden Stamm als Unterlage mit einer ertragsreichen Haselnuss-Sorte als Aufsatz kombinieren. So sieht eine Haselnussanlage auf den ersten Blick wie eine Obstplantage aus und unterscheidet sich von den Haselsträuchern, die wir vom Waldrand kennen. Die Veredelung hat den Vorteil, das die Nüsse einfacher kultiviert und geerntet werden können als am Strauch.
Schale schützt vor Schäden
Im Oktober erfolgt die Ernte der Schalenfrüchte. Sie müssen möglichst schnell vom Boden entfernt werden, weil sie sonst schimmeln können. Weil bisher kaum kommerziell angebaut, gibt es in der Schweiz kaum Schädlinge in Haselnuss-Anlagen. Das bedeutet, das die meisten Anlagen in der Schweiz nach Bio-Richtlinien bewirtschaftet sind. Die Schale schützt die Fruchtkerne vor Umwelteinflüssen, der Kern ist entsprechend garantiert naturbelassen.
Es lohnt sich, täglich (mindestens drei) Haselnüsse zu verzehren: Sie weisen in ihrem Fettgehalt (60%) einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren auf, enthalten aber auch beachtlich viele Proteine (15%) und Kohlenhydrate (16%). Zudem enthalten die Nüsse hohe Mengen an Vitamin E und verschiedene B-Vitamine wie zum Beispiel Riboflavin sowie Magnesium und Calcium. (lid.ch)

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