Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Diskussion um Agroscope

Zukunftsprojekt Agroscope: Bundesrat Schneider-Ammann diskutiert mit den Branchen, der Wissenschaft und den Kantonen.

Bundesrat Johann N. Schneider-Amman hat am 18. Mai 2018 den externen Projektausschuss des Zukunftsprojekts Agroscope zu einer zweiten Konsultationssitzung empfangen.

Bundesrat Johann N. Schneider-Amman hat am 18. Mai 2018 den externen Projektausschuss des Zukunftsprojekts Agroscope zu einer zweiten Konsultationssitzung empfangen. Mit dem Projekt will der Bundesrat den Weg der Stärkung von Agroscope weiterführen und aus den neuen Sparvorgaben ein Zukunftsprojekt machen.

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung WBF diskutiert die Weiterentwicklung des Zukunftsprojekt Agroscope regelmäßig mit Vertreterinnen und Vertretern der Kantone, der Wissenschaft und der Landwirtschaft im externen Projektausschuss. Anlässlich der zweiten Sitzung des Ausschusses betonte Bundesrat Schneider-Ammann, dass die Stärkung der landwirtschaftlichen Forschung und die Sicherung von Agroscope als eigenständiges Ressortforschungsinstitut das primäre Ziel des Zukunftsprojektes ist. Erreicht werden soll das Ziel mit gezielten Investitionen an Stelle allgemeiner, unqualifizierter Kürzungen. Im Zentrum stehen die Amortisation zukunftsweisender Investitionen durch die Reduktion der heutigen hohen Infrastrukturkosten und die Überprüfung und Fokussierung des Aufgaben-Portfolios.

Die Mitglieder des Projektausschusses wurden über den Stand der laufenden Arbeiten informiert. Sie diskutierten das Modell "Campus und dezentrale Satelliten" und äußerten sich zum Aufgaben-Portfolio. Die Diskussion zeigte auf, dass sowohl aus finanzieller als auch aus fachlicher Sicht eine Konsolidierung sinnvoll ist. Insbesondere die Branchen betonen, dass sie auf die Unterstützung und die Resultate der Agrarforschung angewiesen sind. Resultate sind wichtiger als der Standort ihrer Erarbeitung.

Die Vertreter und Vertreterinnen der Branche und der Wissenschaft sehen die Vorteile des Campus-Modells und der Überprüfung des Portfolios. Sie sind überzeugt, dass ein Campus die Zusammenarbeit zwischen den Wissenschaftlern aus unterschiedlichen Disziplinen begünstigt. International führende Forschungsinstitute haben eine interdisziplinäre Gruppierung und natürliche Durchmischung der Forschenden erfolgreich umgesetzt.

Einige Teilnehmende sorgten sich um den Fortbestand der wissenschaftlichen Netzwerke und um den Verlust der bestehenden Standorte in ihren Kantonen. Diesen Bedenken wird zu gegebener Zeit Rechnung getragen. (Quelle: Schweizerische Eidgenossenschaft)

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