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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Die Zeit ist reif für Schweizer Erdbeeren
Nach einem sehr milden Winter haben die Kulturen die Spätfröste gut überstanden. Jetzt sind Schweizer Erdbeeren reif und die Pflückmengen steigen täglich an. Erdbeeren werden in der Schweiz auf 521 Hektaren (+2%) angepflanzt. Um die Inlandversorgung zu sichern, bleibt die Fläche (SGA, Bio), die unter Witterungsschutz steht, konstant. In diesem Jahr sind 30,5% (158,8 ha) der Erdbeerenflächen unter Witterungsschutz. Die Königin der Beeren gibt es bis in den Herbst aus Schweizer Anbau.
Kurze Transportwege garantieren Frische
Jedes Jahr werden in der Schweiz rund 23.000 Tonnen Erdbeeren konsumiert. Etwa ein Drittel stammt aus Schweizer Produktion, das macht rund 7.000 Tonnen Erdbeeren. Der Pro-Kopf-Konsum beträgt 2.2 kg. Gemessen an der Erntemenge ist die Erdbeere damit die drittwichtigste einheimische Tafelfrucht. Schweizer Erdbeeren heben sich punkto Frische von weither transportierter ausländischer Konkurrenz ab. Wer zudem Wert auf kurze Transportwege und umweltfreundliche Produktion legt, sollte deshalb beim nächsten Kauf zweimal hinsehen.
Erdbeersaison begleitet von Ungewissheiten
Die Rekrutierung der Erntehelfer war aufgrund der Corona-Situation für die Erdbeerproduzenten äußerst herausfordernd. Zwar dürfen ausländischen Erntehelfer nach wie vor einreisen, allerdings ist die Einreise oft erschwert, da Flüge kurzfristig gestrichen werden oder keine Busverbindungen bestehen. Durch die Kurzarbeit in der Schweiz, ist ein Potenzial an inländischen Arbeitskräften vorhanden. Mittels Kooperation mit verschiedenen Plattformen konnten einige Stellensuchende auf Betriebe vermittelt werden. Die Produzenten waren zudem positiv über die zahlreichen Rückmeldungen aus der Bevölkerung überrascht. Sehr viele Personen haben sich direkt bei den Betrieben gemeldet und ihnen ihre Hilfe angeboten. Diese enorme Solidarität hat uns sehr berührt und wir danken dafür der Schweizer Bevölkerung von Herzen. (Schweizer Obstverband)

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