Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Die Mostobsternte hat begonnen

Der Schweizer Obstverband (SOV) rechnet dieses Jahr mit einer Mostobsternte von rund 82.000 Tonnen Mostäpfeln und circa 3.600 Tonnen Mostbirnen. Die geschätzte Ernte 2025 liegt bei den Mostäpfeln im Vergleich zur großen Ernte 2024 um ein Drittel tiefer, aber dennoch leicht über dem Mehrjahresdurchschnitt.

Für dieses Jahr werden 82.000 Tonnen Mostäpfel erwartet. Bild: GABOT.

In Zusammenarbeit mit den kantonalen Obstfachstellen und mithilfe von Indexbetrieben schätzt der SOV jährlich die gesamte hängende Mostobsternte in der Schweiz. Für dieses Jahr werden 82.000 Tonnen Mostäpfel und etwa 3.600 Tonnen Mostbirnen erwartet. Die Fruchtentwicklung der Mostäpfel verlief dank der erfolgreichen Befruchtung im Frühjahr und der guten Wasserversorgung im Sommer positiv. Bei den Mostbirnen zeigt sich dieses Jahr die natürliche Alternanz besonders deutlich: Die geschätzte Erntemenge liegt im Vergleich zum Vorjahr um knapp 75% und im Mehrjahresdurchschnitt von 2019 bis 2024 um circa 50% tiefer.

Ernteausgleich Mostobst

Für das Ernteausgleichssystem werden bei Mostäpfeln eine Menge von 51.500 Tonnen im SGA-Kanal und 5.500 Tonnen im Bio-Kanal erwartet. Bei Mostbirnen werden für SGA 2.600 Tonnen und für Bio 600 Tonnen erwartet. Der Ausschuss Ernteausgleich, bestehend aus Mostereien und Produzenten, hat entschieden, für die Erntemengen 2025 bei Mostäpfeln und -birnen SGA und Bio keinen Ernteausgleichsbeitrag zu erheben.

Gleich mehrfach wertvoll

Die Mostäpfel werden direkt vom Baum zu frischem Schweizer Apfelsaft verarbeitet. Dieser ist gleich mehrfach wertvoll: Von der Apfelernte bis zur Abfüllung des Safts befindet sich die gesamte Wertschöpfungskette in der Schweiz. Es werden konsequent lokale Rohstoffe von Hochstammbäumen und Niederstammanlagen verwendet. Dadurch werden die einheimische Produktion und regionale Unternehmen gestärkt. Gleichzeitig sorgen die kurzen Transportwege für niedrige CO₂-Emissionen. Zudem schaffen Hochstammbäume wichtige Lebensräume für diverse Pflanzen- und Tierarten und prägen das Schweizer Landschaftsbild.

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