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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Coop erhöht Mindestlöhne deutlich
Der neue Gesamtarbeitsvertrag beinhaltet zahlreiche Vorteile für die Coop-Mitarbeitenden wie beispielsweise höhere Mindest- und Referenzlöhne von 100 Franken oder einen längeren Vaterschaftsurlaub. Im Rahmen der Lohnrunde erhöht die Genossenschaft zudem die Lohnsumme für das kommende Jahr um 1%.
Coop setzt sich für gute Arbeitsbedingungen für ihre Mitarbeitenden ein. So gilt ab 1. Januar 2026 ein neuer Gesamtarbeitsvertrag, auf den sich Coop und ihre Sozialpartner Verein der Angestellten Coop (VdAC), Kaufmännischer Verband Schweiz, Syna, OCST und Unia einigten. Darin festgehalten ist unter anderem:
- Der Mindestlohn wird auf 4 300 Franken sowie der Referenzlohn nach zweijähriger Grundbildung auf 4.400 Franken angehoben.
- Der Referenzlohn nach dreijähriger resp. vierjähriger Grundbildung wird auf 4.500 Franken resp. 4.700 Franken erhöht.
- Der Vaterschaftsurlaub wird auf 20 Tage verlängert.
- Neu sind Mitarbeitende mit einem Monatslohn von bis zu 5.300 Franken berechtigt, Beträge von Coop Child Care zur Kinderbetreuung zu beantragen.
- Lernende erhalten zwei Wochen Jugendurlaub bei neu vollständiger Lohnfortzahlung.
Erfreuliche Lohnentwicklung
Zudem legt Coop ihre Lohnrunde für das kommende Jahr fest. Die Mitarbeitenden von Coop werden 2026 erneut von höheren Löhnen profitieren. Die Löhne der Mitarbeitenden mit einem Gesamtarbeitsvertrag werden unabhängig von allfälligen Anpassungen der Mindest- und Referenzlöhne individuell angehoben. Die Lohnerhöhungen der Kader-Mitarbeitenden erfolgen ebenfalls individuell. Zu diesem Zweck stellt Coop jeweils 1% der Lohnsumme bereit. Darin sind die Erhöhungen der Mindest- und Referenzlöhne im Rahmen des neuen Gesamtarbeitsvertrags eingeschlossen. Coop setzt somit die positive Lohnentwicklung der vergangenen Jahre auch 2026 fort.
Attraktive Arbeitsbedingungen bei Coop
Seit Jahren führt Coop positive Lohnrunden durch und gehört dadurch zu einer der attraktivsten Arbeitgeberinnen im Schweizer Detailhandel. Die Löhne bei Coop sind in den vergangenen zehn Jahren, teilweise trotz einer Negativteuerung, um 10,7% erhöht worden. Dies entspricht einer Reallohnerhöhung von 3,2%. Außerdem übernimmt Coop zwei Drittel der Pensionskassenbeiträge. Nebst spannenden Weiterbildungen profitieren Coop-Mitarbeitende auch von Treueprämien und zahlreichen Vergünstigungen. Coop verfügt seit April 2020 über das Zertifikat "Fair Compensation" der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS). Dieses Zertifikat bestätigt, dass die Lohnpolitik von Coop die Kriterien zur Einhaltung von Lohngerechtigkeit erfüllt.

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