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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Chicorée - aus dem Dunkel auf den Teller
Der Chicorée liebt die Dunkelheit. Licht und Wärme hingegen mag er nicht. Er reagiert darauf mit Bitterkeit. Deshalb wächst er nach dem Roden der Wurzeln nicht auf dem Feld, sondern in Räumen ohne Lichteinfall. Aus diesem Grund ist der Chicorée gelblich mit höchstens zartem Grün. Eine gewissen Bitterkeit weist der Chicorée dennoch auf, das macht auch seinen Charakter aus.
Ursprünglich stammt der Chicorée aus Belgien. Deshalb ist er auch unter dem Namen Brüsseler bekannt. Die größten Anbaugebiete des Gemüses liegen nach wie vor in Belgien, den Niederlanden und Frankreich. In der Schweiz wird Chicorée ebenfalls angebaut. Im Jahr 2018 wurden gut 6.000 Tonnen geerntet, weitere 2.500 Tonnen kamen aus dem Ausland.
Der Anbau ist aufwändig. Zunächst müssen auf dem Feld die Samen ausgebracht werden. Er wächst danach nur langsam, die Wurzel dringt weit in den Boden ein. Schließlich wird die Wurzel gerodet und in Kühlräumen gelagert. Dann werden die Wurzeln in den lichtdichten Räumen aufgestellt, wo sie austreiben und der Chicorée geerntet werden kann. (LID CH)

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