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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schweiz: Bio-Umsatz wächst weiter
Die Schweizer Verbraucherinnen und Verbraucher griffen auch im Jahr 2023 trotz getrübter Konsumlaune (Inflation, steigende Preise) oft zu Bio-Produkten. Der Marktanteil im Detailhandel stieg und liegt nun bei 11,6% (2022: 11,2%). Der gesamte Bio-Umsatz inklusive Fachhandel, Direktvermarktung und weiterer Absatzkanäle betrug 2023 4,201 Mrd. Euro, 2022 lag er noch bei 3993 Mrd. Euro. Aufgrund dieser positiven Entwicklungen sieht Bio Suisse den langfristigen Trend zu mehr Bio und Regionalität im Lebensmittelmarkt ungebrochen.
Per 31. Dezember 2023 waren 7.362 Landwirtschaftsbetriebe mit der Knospe zertifiziert. Die Anzahl Betriebe veränderte sich mit plus 21 kaum*. Die Knospe ist auch für Verarbeitung und Handel attraktiv. Per 31. Dezember 2023 waren 1.356 Lizenznehmende Knospe-zertifiziert. Das sind 48 mehr als im Vorjahr.
Bio Suisse sucht im Rahmen der Ackerbauoffensive weiterhin aktiv Produzentinnen und Produzenten für die Umstellung. Interessierte finden alle Informationen auf der Bio Suisse-Website oder an den Bio-Ackerbautagen am 26./27. Juni.
Die Erläuterungen zu den Zahlen und Einschätzungen zum Biolandbau und zum Bio-Markt präsentiert Bio Suisse anlässlich der Jahresmedienkonferenz am 19. Juni 2024 in Kerzers (FR).
*Der Unterschied zur im Vorjahr kommunizierten Betriebszahl resultiert aus einer technischen Anpassung der Datengrundlage

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