Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Auberginenanbau verdoppelt

Obwohl die Aubergine sehr wärmebedürftig ist, hat sie sich auch in den Schweizer Gewächshäusern einen festen Platz erobert, vor allem im Tessin und im Genferseegebiet. In den letzten fünfzehn Jahren hat sich die inländische Produktion verdoppelt, auf 1.600 Tonnen im letzten Sommer. Gleichzeitig hat sich auch der Konsum verdoppelt, so dass der Importanteil weiterhin gut zwei Drittel beträgt. Zurzeit kann der Bedarf jedoch von den inländischen Gemüseproduzenten gedeckt werden. Sie melden rund 150 Tonnen pro Woche.

 

Ihre Verwandten – Kartoffel, Tomate und Peperoni – stammen alle aus Amerika. Die Aubergine dagegen hat ihre Wurzeln im tropischen Hinterindien. Von dort kam das Nachtschattengewächs wahrscheinlich im 13. Jahrhundert durch die Araber nach Europa. Die ursprünglichen Auberginen waren elfenbeinweiss und wurden wegen ihres ei-ähnlichen Aussehens „Eierfrüchte“ genannt. Heute werden vorwiegend längliche, keulenförmige Früchte mit dunkelvioletter bis schwarzer Haut bevorzugt. Die Haut der Aubergine muss lackglänzend sein, matte Haut ist ein Zeichen beginnender Überreife. Zuhause sollte das Fruchtgemüse kühl, aber nicht kalt aufbewahrt werden, getrennt von Tomaten und Obst.

 

Die Aubergine ist eines der wenigen Gemüse, die nur gekocht gegessen werden können. Dennoch kann sie auf vielfältige Weise zubereitet werden, nicht zuletzt, weil sie kaum einen Eigengeschmack hat und so den Geschmack der begleitenden Gewürze wie Basilikum, Knoblauch, Oregano, Rosmarin, Thymian oder anderer Gemüse besser und intensiver hervortreten lässt. Wer sich an den Bitterstoffen stört, bestreut die gerüsteten Auberginen mit Salz, lässt sie etwa 20 Minuten liegen und wäscht die ausgetretene Flüssigkeit weg. Auberginen können gegrillt, geschmort, paniert und gebraten, in Scheiben geschnitten gratiniert oder mariniert als Vorspeise serviert werden. Sie können aber auch ein Ratatouille, eine Pizza bereichern und sind fester Bestandteil einer Moussaka. (lid)

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