Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schweiz: Amerikanische Fliegen befallen Walnüsse

Bis vor fünf Jahren war sie hierzulande beinahe unbekannt, doch inzwischen hat sie sämtliche Regionen der Schweiz erobert: Die amerikanische Walnussfruchfliege.

Bis vor fünf Jahren war sie hierzulande beinahe unbekannt, doch inzwischen hat sie sämtliche Regionen der Schweiz erobert: Die amerikanische Walnussfruchfliege.

Besitzer von Nussbäumen können bei der demnächst beginnenden Walnussernte eine unliebsame Überraschung erleben: Nüsse, die bereits am Baum schwarz sind, oder deren Fruchthüllen sich nur mühsam ablösen lassen. Grund dafür ist die Walnussfliege, die sich mittlerweile in der ganzen Schweiz ausgebreitet hat. Zwar befallen deren Larven nur selten die Nusskerne, die Ernte wird aber zu einer mühsamen Angelegenheit, wie die Forschungsanstalt Agroscope (ACW) in einer Medienmitteilung vom 12. Oktober schreibt.

Ursprünglich im Südwesten der USA und in Mexiko beheimatet, gelangte sie in den 1980er Jahren nach Europa und Mitte der 1990er Jahre ins Tessin. Der Alpenkamm wirkte zunächst als Kälte-Barriere und verhinderte so ein Vordringen der Fliegen in die Nordschweiz. In den letzten Jahren ist diese kühle Zone aufgrund der Klimaerwärmung aber immer kleiner geworden, haben die ACW-Wissenschafter in Zusammenarbeit mit mexikanischen Insektenspezialisten herausgefunden. So schrumpfte der für die Fliege ungünstige Bereich im Gotthardgebiet von ehemals 50 km vor 1990 auf durchschnittlich 20 km in den letzten Jahren. Folge: Seit 2005 ist die Walnussfruchtfliege in der ganzen Schweiz verbreitet.

Die Wissenschafter erhoffen sich von den Forschungs-Ergebnissen Aufschluss über Verbreitung und Bekämpfung anderer Arten. Denn mit solchen sei in den nächsten Jahren zu rechnen. (Quelle: LID)

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