- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Schwarz Gruppe: Unternehmen wachsen auf ...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schwarz Gruppe: Unternehmen wachsen auf stabilem Niveau
Trotz Inflation und gestiegener Zinsen erzielten die Unternehmen der Schwarz Gruppe damit einen stabilen Jahresabschluss. Kostensteigerungen bei Handelswaren, Rohstoffen, Energie und Transport konnten durch effizientes Prozessmanagement zum Teil aufgefangen werden und wurden nicht in vollem Umfang an die Kunden weitergegeben. Des Weiteren gelang es durch hohe Warenverfügbarkeit, attraktive Preise und innovative Sortimentsgestaltung neue Kunden zu gewinnen. Die Filialzahl erhöhte sich um 400 auf rund 13.700.
Kaufland erreichte inklusive der integrierten real-Märkte beim Filialumsatz ein Plus von 16,1% auf 31,8 Mrd. Euro, Lidl steigerte den Umsatz um 13,8% auf 114,8 Mrd. Euro. Der gesamte Online-Umsatz belief sich auf 1,9 Mrd. Euro und lag damit 0,2 Mrd. Euro (8,5%) über dem Vorjahreswert.
Die Umweltsparte PreZero erhöhte unter anderem durch die im Geschäftsjahr 2021 getätigten Zukäufe ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mrd. Euro (84,7%) auf 3,9 Mrd. Euro. Die produzierenden Unternehmen der Schwarz Gruppe lieferten Waren im Wert von rund 3,4 Mrd. Euro zu internen Verrechnungspreisen an Lidl und Kaufland. Dies entspricht einer Steigerung von 29,7% im Vergleich zum Vorjahr. Darin enthalten sind auch die Warenumsätze der im Oktober 2022 erworbenen Teigwarenfabrik sowie der neu aufgebauten digitalen Kaffeefabrik.
Mit Investitionen in Höhe von rund 8 Mrd. Euro wurden sowohl das stationäre Geschäft gestärkt als auch strategische Projekte und digitale Geschäftsfelder vorangetrieben. Dazu gehörte unter anderem der Ausbau der Schwarz Produktion. Im Fokus der Aktivitäten standen vor allem die Sicherung der Lieferketten sowie die Filialexpansion und -modernisierung. Zudem wurden mit den Investitionen in die digitale Infrastruktur und der IT-Sicherheit zentrale Innovationstreiber weiterentwickelt.
Stichtag der Bilanz ist der 28. Februar 2023. Der aggregierte Gesamtumsatz beinhaltet sämtliche handelsrechtliche Umsätze. (Schwarz Gruppe)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.