Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schulobst: Grünes Licht für einfachere Regeln

Ab kommendem Jahr gelten einheitliche Regeln für die EU-Förderung zur Verteilung von Milch, Obst und Gemüse an Schulkinder.

Ab kommendem Jahr gelten einheitliche Regeln für die EU-Förderung zur Verteilung von Milch, Obst und Gemüse an Schulkinder.

Zudem steigt das Budget dafür auf 250 Mio. Euro pro Jahr. EU-weit profitieren insgesamt 30 Millionen Kinder jährlich von den EU-Programmen für Schulmilch sowie für Schulobst und –gemüse. Deutschland erhält im Schuljahr 2016/2017 über 30 Mio. Euro von der EU für die Verteilung von Obst und Gemüse an Schulkinder. Die Teilnahme an beiden Programmen ist für die EU-Staaten freiwillig: am Programm für Obst und Gemüse beteiligen 25 von 28 von EU-Ländern, am Schulmilchprogramm 27.

Die EU-Programme finanzieren die Verteilung Milch sowie Obst und Gemüse an Schulen in ganz Europa. Zudem werden darüber beispielsweise Unterrichtseinheiten zum Thema gesunde Ernährung oder Besuche auf dem Bauernhof und Obstanbaubetrieben organisiert. Die EU finanziert mindestens 75% der Kosten, der Rest wird von den EU-Ländern übernommen.

Heute (Montag) haben die EU-Landwirtschaftsminister dem Vorschlag der Europäischen Kommission für einen einheitlichen Rahmen für die beiden Programme zugestimmt, das Europäische Parlament hatte bereits grünes Licht gegeben. Er gilt ab August 2017.

Phil Hogan, EU-Landwirtschaftskommissar, sagte: "Dies ist eine wichtige Maßnahme, um die Ernährungsgewohnheiten von Kindern nachhaltig zu ändern und in einen gesunderen Lebenswandel zu investieren. Es ist auch eine gute Gelegenheit, die Verbindung zwischen Landwirten und Kindern, ihren Eltern und Lehrern zu stärken. Und nicht zuletzt ist die Erhöhung der Mittel in Zeiten knapper Ressourcen ein wichtiges Signal für Landwirte und Märkte, die unter Druck stehen."

Das EU-Schulmilchprogramm existiert seit 1977, das Programm für Schulobst und -gemüse wurde 2009 ins Leben gerufen. In Deutschland liegt die Umsetzung der Programme bei den Bundesländern. 

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