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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schneckenschreck: Weichtieren den Appetit verderben
Wer eine verräterische Schleimspur im Beet entdeckt, sollte schnell handeln: Garten-Wegschnecken richten im Frühjahr großen Schaden an, da sie bevorzugt neue Triebe und Knospen fressen. Ein Beet mit Leckereien wie jungen Studentenblumen (Tagetes) Funkien (Hosta) und Dahlien (Dahlia) zerstören sie mit ihrem großen Appetit im schlimmsten Fall über Nacht. Mit Schneckenzäunen oder Bekämpfungsmitteln wie Schneckenkorn lassen sich die Weichtiere nur auf kleinen Flächen abwehren.
Wesentlich effektiver ist es da auf Pflanzen auszuweichen, um die die große bräunliche Spanische Wegschnecke (Arion vulgaris) sowie die einheimische, wesentlich kleinere und dunkelgraue Gartenwegschnecke (Arion hortensis) einen Bogen machen. Während Farne und Gräser ihnen grundsätzlich nicht schmecken, sollte bei Blütenpflanzen sorgfältig ausgewählt werden.
Das mögen Schnecken nicht:
Starker Eigengeschmack und Geruch: Knoblauch, Zwiebeln und mediterrane Kräuter mit Ausnahme von Basilikum stehen nicht auf der Schnecken-Speisekarte. Wer davon profitieren möchte, kann Zierlauch-Arten (Allium) pflanzen. Auch Lavendel, Rosmarin und Thymian sind äußerst dekorative Gartenpflanzen, die garantiert nicht kahl gefressen werden. Die Weichtiere verschmähen zudem Blättern und Blüten der Kapuzinerkresse.
Giftige Inhaltsstoffe: Was für den Menschen schädlich ist, bekommt wohl auch Schnecken nicht. Jedenfalls sind Eisenhut (Aconitum), Fingerhut (Digitalis), Maiglöckchen (Convallaria) und Pfingstrose (Paeonia) vor den Fraßfeinden sicher. Wer kleine Kinder hat, sollte diese Pflanzen jedoch nur an unzugänglichen Stellen pflanzen.
Dicke Blätter: Der fleischigen Fetthenne (Sedum) bleiben Schnecken fern. Sukkulenten wie Hauswurz (Sempervivum) und Wolfsmilch (Euphorbia) sind ebenfalls sicher. Auch mit den ledrigen Blättern der Bergenie (Bergenia) tun sie sich schwer.
Rotlaubige Blätter: Nacktschnecken mögen Salat. Wer jedoch rotlaubige Sorten pflanzt, kann die Tiere damit überlisten.
Behaarte Blätter: Ein Flaum auf den Blättern hält Schnecken ab. Deshalb brauchen unter anderem Storchschnabel (Geranium), Nelkenwurz (Geum) und Geranie (Pellagonium) keinen Schutz. Im Gegensatz dazu gehören Petunien zu den Lieblingsspeisen der Schnecken. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte diese Sommerblumen nur in Ampeln und hoch aufgehängten Kästen pflanzen.
Nicht alle Nacktschnecken sind eine Plage: Die gemusterten Schnegelschnecken, zu denen auch die imposanten Tigerschnecken (Limax maximus) gehören, sind sogar nützlich für den Garten. Statt frischem Pflanzenmaterial fressen sie lieber verwelktes. Gelassenheit können Blumenfreunde auch bei Gehäuseschnecken zeigen, sie richten in der Regel keinen großen Schaden an. Viele ernähren sich von Algen, Moos und welken Pflanzenteilen. Die großen Weinbergschnecken (Helix pomatia) stehen sogar unter Schutz. (GMH)

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