Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schmidt: "Unterstützung für Wertschöpfung im ländlichen Raum"

Der Freistaat Sachsen stockt die Förderung für Öko-Lebensmittel auf.

Der Freistaat Sachsen stockt Förderung für Öko-Lebensmittel auf. Bild: GABOT.

Der Freistaat Sachsen unterstützt Verarbeiter und Vermarkter von Öko- und anderen Qualitätslebensmitteln künftig noch stärker. Kleine und mittlere Unternehmen, welche ausschließlich Qualitätsprodukte verarbeiten oder vermarkten, können für entsprechende Investitionen 40% Zuschuss erhalten, bisher waren es nur 30%. Dazu wurde die Richtlinie zur Förderung der Verbesserung der Verarbeitungs- und Vermarktungsstruktur landwirtschaftlicher Erzeugnisse (Richtlinie Marktstrukturverbesserung – RL MSV/2015) geändert. Außerdem wird die Förderung für die Gründung und für die Arbeit anerkannter Erzeugerzusammenschlüsse, die ausschließlich Qualitätsprodukte erfassen, verarbeiten und vermarkten, um 15 Prozentpunkte erhöht. Sie liegt künftig im ersten und im zweiten Jahr bei 75, im dritten bei 65, im vierten bei 55 und im fünften Jahr bei 35%.

„Mit der künftig höheren Förderung unterstützen wir die Herstellung von Qualitätsprodukten, insbesondere von ökologischen Erzeugnissen noch stärker. Dies trägt auch zu einer noch höheren Wertschöpfung im Landwirtschaftssektor bei, und damit zur Beschäftigung im ländlichen Raum“, sagte Landwirtschaftsminister Thomas Schmidt.

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