Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schmidt: Exportstrategie tragende Säule der Agrar- und Ernährungswirtschaft

Anlässlich der Eröffnung des 7. Außenwirtschaftstages der Agrar- und Ernährungswirtschaft erklärt sich Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

Anlässlich der Eröffnung des 7. Außenwirtschaftstages der Agrar- und Ernährungswirtschaft erklärt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt:

„Der Export ist eine tragende Säule unserer Landwirtschaft. Die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft besetzt im internationalen Vergleich eine Spitzenposition. Unsere qualitativ hochwertigen und sicheren Produkte sind weltweit gefragt. Die Exportquote der Ernährungsindustrie von 33% beweist, wie wichtig der Export für die Arbeitsplätze in der Landwirtschaft und in der Ernährungsindustrie ist. Der Export ist und bleibt eine tragende Säule unseres Wohlstands, insbesondere im ländlichen Raum. Im vergangenen Jahr konnte der Absatz unter anderem auf dem wichtigen chinesischen Markt deutlich gesteigert werden. Insgesamt wurden Lebensmittel und Agrarerzeugnisse im Wert von 1,364 Mrd. Euro nach China exportiert, ein Plus von 46%.

Mit unserer effektiven Außenwirtschaftspolitik unterstützen wir die deutsche Agrar- und Ernährungswirtschaft. Ich werde diese Exportstrategie weiter ausbauen. Die Agrar-Attachés in den deutschen Botschaften wichtiger Zielländer fungieren bereits heute als Türöffner für deutsche Unternehmen. Die von mir neu geschaffene Stabsstelle für Export in meinem Ministerium hat sich zu einer zentralen Ansprechstelle für die Wirtschaft entwickelt.

Mittlerweile arbeiten rund 80 Beschäftigte zu Fragen des Exports und Außenhandels in meinem Geschäftsbereich. Um die Spitzenposition der deutschen Agrar- und Ernährungsindustrie zu halten und auszubauen, müssen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen im Gespräch mit internationalen Partnern bleiben.

Ich freue mich, dass sich der Außenwirtschaftstag zu einer hervorragenden Plattform für die notwendige Wissens- und Kontaktvermittlung entwickelt hat.“

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