- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Schlupfwespen: Neue Forschungsergebnisse
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Schlupfwespen: Neue Forschungsergebnisse
Wissenschaftler der Universität im niederländischen Wageningen haben jetzt als erste die steuerbare vegetative Vermehrung von Trichogramma-Schlupfwespen entdeckt.Dabei werden die Trichogramma-Schlupfwespen mit den natürlichen Wolbachia-Bakterien infiziert, einem Bakterium, das auch bei anderen Schlupfwespenarten vorkommt. Nach der Infektion vermehren sich dann die Schlupfwespen vegetativ weiter.
Trichogramma-Schlupfwespen werden als Nützlinge im Gartenbau unter Glas eingesetzt und sind mit der neuen Methode leichter und zahlreicher zu vermehren, was sich positiv auf die Effizienz beim Einsatz in der Praxis auswirken sollte.
Die Untersuchungen wurden vom Entomologen Ties Huigens zusammen mit Forschern der Universität Wageningen und der Universität in Riverside, Kalifornien, USA, durchgeführt. Die Ergebnisse wurde jetzt in der Fachzeitschrift „Proceedings of the Royal Society London, Biological Sciences” veröffentlicht. (ah)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.