Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schleswig-Holstein: Zahl der Zierpflanzen-Betriebe rückläufig

126 Betriebe in Schleswig-Holstein haben auf einer Grundfläche von 195 Hektar Blumen und Zierpflanzen angebaut.

Im Jahr 2017 haben 126 Betriebe in Schleswig-Holstein auf einer Grundfläche von 195 Hektar (ha) Blumen und Zierpflanzen angebaut. Bild: GABOT.

Im Jahr 2017 haben 126 Betriebe in Schleswig-Holstein auf einer Grundfläche von 195 Hektar (ha) Blumen und Zierpflanzen angebaut. Im Vergleich zur letzten Erhebung im Jahr 2012 sank die Zahl der Zierpflanzenbetriebe um 9%, die Fläche nahm jedoch um knapp 4% zu, so das Statistikamt Nord. Die Betriebe bewirtschafteten 150 ha im Freiland. Weitere 45 ha lagen unter sog. hohen begehbaren Schutzabdeckungen (z. B. Gewächshäuser oder begehbare Folientunnel); knapp die Hälfte dieser Fläche war beheizbar.

Im Freiland wurden auf 85 ha Schnittblumen und Schnittgrün für den Verbraucher angebaut. Die Hälfte dieser Fläche war mit Gehölzen zum Grün-, Blüten- und Fruchtschnitt bepflanzt.

50 Betriebe produzierten fast zwei Mio. Zimmerpflanzen der verschiedensten Arten als Fertigware zum Verkauf. Die häufigsten Zimmerpflanzen waren Weihnachtssterne (535.000 Stück) und Alpenveilchen (309.000 Stück).

Knapp 18 Mio. Beet- und Balkonpflanzen sowie Staudengewächse wurden für die Verbraucher herangezogen. Besonders häufig wurden Stauden (4,4 Mio.), Veilchengewächse und Stiefmütterchen (4,1 Mio.) sowie Geranien, Primeln und Begonien (jeweils 1,1 Mio.) in den Handel gebracht. (Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein)

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