Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Schindler: Begrüßt Kompromiss zur Mehrgefahrenversicherung

Anlässlich der geplanten Änderung des Versicherungssteuergesetzes hat der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages einem Kompromiss zur Besteuerung von Mehrgefahrenversicherungen zugestimmt.

Anlässlich der geplanten Änderung des Versicherungssteuergesetzes hat der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages einem Kompromiss zur Besteuerung von Mehrgefahrenversicherungen zugestimmt. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd e.V., Ökonomierat Norbert Schindler, MdB, zeigte sich zufrieden mit der erreichten Regelung. Er sei zuversichtlich, dass auch der Deutsche Bundestag der Regelung zustimmen wird. Dies sei ein wichtiger Erfolg für die Absicherung der heimischen Landwirtschaft gegen zunehmende Wetterextreme, so Schindler in einer ersten Reaktion.

Nach dem Kompromiss soll die Versicherungssteuer künftig sowohl für die Hagel- als auch für die Erntemehrgefahrenversicherung (Sturm, Starkregen, Frost) 0,3 Promille der Versicherungssumme betragen, was einer Besteuerung von rund 3-4% des Versicherungsbeitrages entspricht. Damit werde endlich eine einheitliche Versicherungssteuer für Erntemehrgefahrenversicherungen im landwirtschaftlichen Bereich umgesetzt, so der BWV-Präsident.

Nach dem ursprünglich vorgelegten Gesetzentwurf sollte die bestehende Verwaltungsauffassung festgeschrieben werden, wonach für die Erntemehrgefahrenversicherung eine Versicherungssteuer in Höhe von 19% des Versicherungsbeitrages gilt.

Für Hagelversicherungen gilt bisher eine Versicherungssteuer in Höhe von 0,2 Promille der Versicherungssumme. Aufgrund der zunehmenden Wetterextreme reiche eine Versicherung gegen Hagelschlag jedoch häufig nicht mehr aus, kommentierte BWV-Präsident Schindler die Situation. Vielmehr müssten auch Wetterrisiken wie Sturm, Starkregen und Frostschäden entsprechend abgesichert werden können.

BWV-Präsident Norbert Schindler zeigt sich daher erfreut über den nun erreichten Kompromiss. Dies sei ein wichtiger und richtiger Schritt in eine zukunftsorientierte Absicherung der landwirtschaftlichen Betriebe gegen die zunehmenden Wetterextreme, so Schindler abschließend. (bwv) 

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