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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
"Schau ins Feld!": Landwirte im Dialog
Um darüber mit Verbrauchern zu diskutieren, nahmen in diesem Jahr bundesweit mehr als 930 Landwirte an der Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ teil: In insgesamt etwa 1.800 „Schau!-Fenstern“ (Nullparzellen) verzichteten die Teilnehmer auf jegliche Form des Pflanzenschutzes und machten die Auswirkungen auf die Erträge und Qualität ihrer Ernte deutlich. Gleichzeitig stellten sie Maßnahmen vor, mit denen sie die Artenvielfalt gezielt fördern.
Das Motto der „Schau ins Feld!“-Saison 2021 lautete „Gesicht zeigen beim Thema Pflanzenschutz“, das sich auch im Saisonabschlussfilm widerspiegelt. Dabei wurde nicht nur ein neuer Teilnahmerekord aufgestellt. Es wurden auch so viele Fotos und Videos von Landwirten eingesandt wie in keiner anderen Saison zuvor. Zwei Landwirte stachen dabei besonders heraus: Mathias Dirmeier aus Bayern und Michel Allmrodt aus Sachsen-Anhalt. In ihren kurzen, selbstgedrehten Videos informierten sie regelmäßig und transparent über ihren landwirtschaftlichen Alltag und speziell den Umgang mit Pflanzenschutz – von der Aussaat bis zur Ernte. Die authentischen Videos wurden über die verschiedenen Kanäle der Initiative „Die Pflanzenschützer“ geteilt.
Bei der seit 2015 jährlich durchgeführten Mitmach-Aktion „Schau ins Feld!“ lassen Landwirte abgetrennte und für Passanten gut sichtbare Abschnitte des Felds, Gemüseackers, Weinbergs oder Obstplantage völlig unbearbeitet. In diesen Nullparzellen wird nicht nur auf chemischen Pflanzenschutz verzichtet, sondern auch auf mechanische, biotechnische oder biologische Maßnahmen. Eine Aktionstafel kennzeichnet die Schau!-Fenster und liefert Hintergrundinformationen. Außerdem stellt sie seit dieser Saison auch einige Maßnahmen vor, mit denen Landwirte die Biodiversität fördern, zum Beispiel Blühstreifen, Nisthilfen, Zwischenfrüchte oder digitale Helfer. (IVA)

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