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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
"Schau ins Feld!": Anmeldung bis Ende März möglich
Die Mitmach-Aktion der Initiative „Die Pflanzenschützer“ startet 2022 bereits in ihre achte Saison. Noch bis Ende März können sich Landwirte online anmelden. 2021 legten bundesweit rund 930 Teilnehmer über 1.800 „Schau!-Fenster“ an.
Pflanzenschutz ist ein komplexes Thema. Er besteht aus verschiedenen Bausteinen. Dennoch wird Pflanzenschutz meist nur auf den Einsatz chemischer Mittel reduziert, und die Debatte dreht sich fast ausnahmslos über vermeintliche Gefahren für Mensch, Tier und Umwelt. Der Nutzen wird dabei zu wenig beachtet. Im Rahmen der Aktion „Schau ins Feld!“ wird erklärt, dass Pflanzenschutz bereits bei der Pflanzenzüchtung und der Auswahl des Saatguts beginnt und mit der Bearbeitung des Bodens oder etwa dem Ausbringen von Nützlingen weitergeht. Außerdem wird veranschaulicht, dass die Landwirtschaft einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Artenvielfalt und des Klimas leistet: Mit modernem Pflanzenschutz kann die Menge der produzierten Lebensmittel gesteigert werden, ohne dafür zusätzliche naturbelassene Flächen zu beanspruchen. Daneben werden auch gezielte Maßnahmen zur Förderung der Biodiversität dargestellt, wie zum Beispiel Blühstreifen, Nisthilfen, Zwischenfrüchte oder digitale Lösungen.
Ob konventionell oder ökologisch wirtschaftender Betrieb, ob Ackerbauer, Winzer, Obst- oder Gemüsebauer: Mitmachen können alle, die Landwirtschaft betreiben. An möglichst gut frequentierten Wegen legen die Teilnehmer sogenannte Nullparzellen an und verzichten in diesen Schau!-Fenstern auf jede Form von Pflanzenschutz - auf chemische Mittel genauso wie auf mechanische Bodenbearbeitung oder biologische Maßnahmen. Wenn sich hier im Laufe der Zeit Unkräuter, Schädlinge und Krankheiten ausbreiten, wird der Unterschied zum behandelten Teil des Felds deutlich sichtbar. An der Nullparzelle aufgestellte Schau!-Tafeln erklären Passanten die Aktion und laden zum Dialog ein. Zusätzlich können die „Schau ins Feld!“-Teilnehmer auch Kulturschilder nutzen, die sich jeweils detailliert mit einer einzelnen Kultur auseinandersetzen, zum Beispiel mit Apfel, Weizen, Kartoffel oder Zuckerrübe. Die Schilder können auf der Webseite der Pflanzenschützer heruntergeladen werden. (IVA)

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