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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
SanLucar: Neue Tomatenverpackung
Ganz im Sinne der Unternehmensphilosophie: “Geschmack im Einklang mit Mensch und Natur“. Die aufmerksamkeitsstark gestaltete Konfektion besteht zu 100% aus Papier und ist vollständig recyclebar. Das Papier ist FSC-zertifiziert, was bedeutet, dass es aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern kommt. An jeder Tüte hängt ein Papieranhänger, ebenfalls aus FSC-Papier, der über den Geschmack der Tomaten informiert. „Kirschen und Trauben bieten wir bereits in der Naturtüte an, und der Erfolg ist beachtlich,“ bemerkt stolz Kathrin Ampferl, Packaging Director bei SanLucar. “Vorab haben wir die Tomaten in der Naturtüte in einigen Märkten getestet. Das Ergebnis war sehr zufriedenstellend: wir können durch die neue Verpackung vollständig auf Plastik verzichten und hatten weniger Abschreibungen als bei Plastikverpackungen, da sich keine Feuchtigkeit bilden konnte. Wo es möglich ist, verzichten wir auf Kunststoff. Unser aller gemeinsames Ziel ist ganz klar: Weniger bis gar kein Plastik, dabei aber die Qualität und das Shelf life im Auge behalten“ stellt Ampferl fest.
Oase für Mensch und Natur
In den Wintermonaten stammen die Tomaten aus der Oase „El Hamma“ in Tunesien. Würde SanLucar im Winter Tomaten in Deutschland anbauen, müssten diese beheizt und beleuchtet werden, was wiederum einen viermal höheren CO2-Ausstoß produzieren würde als der Transport der sonnengereiften Tomaten von Tunesien nach Deutschland und Österreich. Die Sonnenscheindauer im Süden Tunesiens ist dreimal so lang wie in Deutschland. In der Oase befindet sich zudem eine heiße Thermalquelle. Um Energie zu sparen, werden mit ihrer Abwärme in kalten Nächten die Gewächshäuser beheizt. Wiederaufgefangen und abgekühlt befeuchtet das Thermalwasser die Tomaten und verleiht ihnen durch seine Mineralien ihr besonderes Aroma. Zudem werden 30% des Bewässerungswassers wiederverwendet.
Dank der intensiven Sonneneinstrahlung und der geringen Luftfeuchtigkeit sind Schädlinge selten. Sollte es dennoch zu einem Befall kommen, werden natürliche Methoden zur Schädlingsbekämpfung eingesetzt und lediglich in Notfällen wird zu Pflanzenschutzmittel gegriffen.
„El Hamma“ ist aber nicht nur eine Oase für die Natur. Mit zahlreichen sozialen Projekten unterstützt SanLucar Familien vor Ort. Nicht ohne Grund wurde das Unternehmen 2018 von der tunesischen Regierung als soziales und unternehmerisches Vorzeigeprojekt ausgezeichnet.
Gutes am POS und im Netz
Zum Verkaufsstart bietet SanLucar seinen Händlern wieder verschiedene POS-Materialien wie Topschilder, Displays sowie ein Infoblatt an. Aktionen auf Facebook und Instagram mit Gewinnspielen runden die „Tomatensaison“ ab.

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