Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Saisonarbeitskräfte: Kommen meist aus neuen EU-Staaten

Deutschland gewinnt der Bundesregierung zufolge Saisonarbeitskräfte weitgehend aus den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und nicht aus Drittstaaten.

Deutschland gewinnt der Bundesregierung zufolge Saisonarbeitskräfte weitgehend aus den neuen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union und nicht aus Drittstaaten. Derzeit würden allein aus Kroatien, das der EU 2013 beitreten wird, aufgrund einer Vermittlungsabsprache zwischen der kroatischen und der deutschen Arbeitsverwaltung Drittstaatsangehörige als Saisonarbeitskräfte zugelassen, erläutert die Regierung in ihrer Antwort (17/9907) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/9806). Bisher habe es sich jährlich um ungefähr 5.000 kroatische Saisonarbeitnehmer gehandelt. Für das laufende Jahr sei ein Kontingent von 8.000 Saisonarbeitnehmern vorgesehen. 

Zum Vergleich verweist die Regierung in der Vorlage darauf, dass vor Eintritt der Arbeitsgenehmigungsfreiheit für rumänische und bulgarische Saisonarbeitnehmer im Jahr 2011 zirka 160.000 Saisonarbeitskräfte aus Rumänien und Bulgarien beschäftigt gewesen seien. Wie aus der Antwort ferner hervorgeht, waren vor Eintritt der vollen Arbeitnehmerfreizügigkeit für die 2004 beigetretenen EU-Staaten Estland, Lettland, Litauen, Polen, Slowakei, Slowenien, Tschechien und Ungarn im Jahr 2010 zirka 180.000 Saisonarbeitskräfte aus diesen Ländern beschäftigt. Damit dürfte die Nachfrage nach Saisonarbeitnehmern "jedenfalls kurz- bis mittelfristig" aus EU-Mitgliedsstaaten gedeckt werden können, schreibt die Regierung weiter. (Quelle: hib/STO)

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