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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Sachsen: Trockenheit setzte Gemüseproduzenten zu
Hauptgründe hierfür waren die Trockenheit in der Hauptvegetationszeit und eine um rund 150 auf 4.120 Hektar reduzierte Anbaufläche. Die Frischerbse war mit einem Anbauumfang von 2.342 Hektar die bedeutendste Gemüseart in Sachsen. Auch bundesweit war Sachsen größter Produzent dieses Gemüses. Der Anteil an der Anbaufläche lag bei 43%. Die höchste Erntemenge wurde mit 9.200 Tonnen bei Zwiebeln eingefahren. Dies entspricht einem Anteil von 27% an der gesamten sächsischen Gemüseernte im Freiland. Es folgten Frischerbsen mit gut 7.800 Tonnen, Weißkohl mit 2.700 Tonnen, Buschbohnen mit knapp 2.200 Tonnen und Spinat mit rund 1.800 Tonnen.
89 Betriebe bauten 27.8 Hektar Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern an. Hier dominierten Salatgurken mit einer Erntemenge von 1.800 Tonnen und Tomaten mit 639 Tonnen. Das Zentrum des sächsischen Gemüseanbaus befand sich mit 1.800 Hektar im Landkreis Meißen. Knapp vier Fünftel (79%) der Gemüseanbaufläche im Freiland wurde von 33 Betrieben (20%) mit mehr als 30 Hektar Gemüseanbaufläche bewirtschaftet.
Deutschlandweit wurden 2018 rund 3,52 Mio. Tonnen Gemüse im Freiland geerntet. (Statistik Sachsen)

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