Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sachsen: Mehr Geld für Naturschutz

Das Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft hat jetzt ein Sonderprogramm gestartet, mit dem das Anlegen von Gehölzen in der Landschaft gefördert wird. 4 Mio. Euro stehen künftig jedes Jahr dafür bereit.

Mehr Geld für den Naturschutz in Sachsen. Bild: GABOT.

Umweltministerium startet Sonderprogramm für Feldhecken und -gehölze

Die Mittel sollen überwiegend für die Anlage von Feldhecken und Feldgehölzen sowie für die Sanierung von Kopfbäumen, Hecken und Steinrücken verwendet werden. „Solche Gehölzstrukturen bieten zahlreichen Arten Lebens- und Rückzugsräume. Darunter sind insbesondere verschiedene Vogelarten wie Raubwürger, Rebhuhn oder Neuntöter“, so Umweltminister Thomas Schmidt. Von großer ökologischer Bedeutung sind diese Gehölze auch für verschiedene Fledermausarten, wie die Breitflügelfledermaus und die Kleine Bartfledermaus. Von der Kopfbaumpflege können unter anderem Insekten wie der in Sachsen stark gefährdete Eremit profitieren.

„Mit der Bereitstellung dieser zusätzlichen Mittel für den Naturschutz unterstützen wir die zahlreichen Verbände und Vereine, Landwirtschaftsbetriebe, Privatpersonen und auch Gemeinden, die sich aktiv für die Bewahrung der Artenvielfalt und die Erhaltung der sächsischen Kulturlandschaft einsetzen, bei ihrer wertvollen Arbeit“, so Umweltminister Thomas Schmidt.

Die Mittel kommen aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK), mit der Bund und Länder die Entwicklung der ländlichen Räume unterstützen. 40% der Mittel stammen aus dem Haushalt des Freistaates Sachsen auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtages beschlossenen Haushaltes, weitere 60% steuert der Bund bei.

Der Freistaat Sachsen hatte sich zusammen mit anderen Bundesländern erfolgreich dafür eingesetzt, den Naturschutz in die GAK aufzunehmen. Auf der Grundlage einer Änderung des GAK-Gesetzes im vergangenen Jahr können so ab 2017 erstmals Naturschutzmaßnahmen über die GAK finanziert werden.

Anträge auf die Förderung können ab sofort beim Sächsischen Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) eingereicht werden. Die Antragsformulare stehen im Internet zur Verfügung.

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