Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sachsen: Landesgartenschau 2026 in Aue-Bad Schlema

Die Ausrichtung der 10. Sächsischen Landesgartenschau 2026 (LAGA) wird an die Stadt Aue-Bad Schlema vergeben. Dies hat Sachsens Kabinett auf Vorschlag von Umweltminister Wolfram Günther beschlossen.

Die 10. Sächsischen Landesgartenschau 2026 wird in der Stadt Aue-Bad Schlema stattfinden. Bild: GABOT.

Der Vorschlag fußt auf dem Votum einer Bewertungskommission. Im Anschluss an die Kabinettssitzung informierte der Minister den Oberbürgermeister der Stadt, Heinrich Kohl, über die Entscheidung.

Umweltminister Günther: "Mein Glückwunsch geht nach Aue-Bad Schlema und an alle, die sich vor Ort für die Landesgartenschau ins Zeug gelegt haben. Mit der Gartenschau wird eine neue, nachhaltig gestaltete Besucherattraktion entstehen. Das tut der durch den ehemaligen Uranbergbau geprägten Region gut und wertet vor allem Bad Schlema auf. Eine ehemalige Bahntrasse sowie rekultivierte Industrieflächen laden dann zum Verweilen ein und schaffen eine neue grüne Verbindung zwischen Nieder- und Oberschlema. Der Kurpark wird weiterentwickelt, ein ‚grünes Klassenzimmer‘ entsteht für die Zeit der Ausstellungen und entsprechende Pflanzen und Flächen dienen auch zukünftig der biologischen Vielfalt. Ich wünsche allen Beteiligten viel Erfolg und bestmögliche Resonanz."

Das Konzept der Stadt sieht vor, im Ortsteil Bad Schlema eine nachhaltig gestaltete Verbindungsspur zwischen Nieder- und Oberschlema herzustellen. Dabei werden drei Bereiche und Komplexe unter Aspekten der Freiflächengestaltung und des Naturschutzes teilweise saniert sowie entwickelt und strukturiert. Die Gesamtfläche der Landesgartenschau beträgt rund 43 Hektar.

Der Projektbereich der LAGA besteht aus dem Kernbereich Kurpark, dem Verbindungsbereich Grüne Spur und dem Kernbereich Bahnhof Niederschlema. Die Pläne und Projektideen knüpfen an die bisherigen umfangreichen Renaturierungs- und Sanierungsarbeiten an, die in Bad Schlema nach dem Ende des Uranbergbaus durchgeführt wurden.

Für Investitions- und Durchführungsausgaben der LAGA gewährt der Freistaat einen Gesamtzuschuss von maximal 5 Mio. Euro.

Die für die Beurteilung der Bewerbung eingesetzte Bewertungskommission setzte sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Gartenbauverbands Mitteldeutschland e. V., des Verbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Sachsen e. V., des Bundes Deutscher Landschaftsarchitekten e. V. (Landesverband Sachsen), des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner e. V., der Fördergesellschaft Sächsischer Landesgartenschauen mbH sowie verschiedener Ministerien zusammen. (Sächsische Staatskanzlei)

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