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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Sachsen: Gemüsefläche im Freiland gewachsen
Mit einem Anteil von 65% der Gemüsefläche im Freiland ist die Frischerbse (zum Drusch), welche auf 1.740 Hektar angebaut wird, die bedeutendste Gemüseart in Sachsen. Deutschlandweit wurden im Jahr 2025 auf 3.276 Hektar Frischerbsen (zum Drusch) angebaut. Mit einem Anteil von etwa 53% an der Anbaufläche war Sachsen damit der größte Anbauer dieser Gemüseart.
Bedeutende Flächenanteile entfielen darüber hinaus auf Speisezwiebeln mit 343 Hektar, gefolgt von Buschbohnen mit 123 Hektar sowie Möhren und Karotten mit 64 Hektar. Die größten Erntemengen gab es bei den Speisezwiebeln mit 11.893 Tonnen und Frischerbsen (zum Drusch) mit 7.960 Tonnen.
Neben dem Anbau auf dem Freiland wurden in Sachsen von 76 Betrieben unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern auf 19 Hektar insgesamt 1.443 Tonnen Gemüse geerntet. Den größten Anteil an der Erntemenge im geschützten Anbau hatten Salatgurken mit 838 Tonnen, gefolgt von Tomaten mit 421 Tonnen. Zusammen entfielen auf diese beiden Kulturen rund 87% der Erntemenge unter hohen Schutzabdeckungen.
Der ökologische Anbau von Gemüse bleibt ein bedeutender Bestandteil der sächsischen Produktion. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Fläche um 40% auf 828 Hektar. Damit zeigt sich auch in Sachsen eine Entwicklung, wie sie auf Bundesebene insgesamt zu beobachten ist.
In die Gemüseerhebung werden Betriebe einbezogen, die Gemüse, Erdbeeren oder deren Jungpflanzen auf mindestens 0,5 Hektar im Freiland oder auf mindestens 0,1 Hektar unter Glas oder hohen begehbaren Schutzabdeckungen anbauen. (statistik.sachsen)

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