Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sachsen: Aronia bedeutendste Strauchbeere

In Sachsen wurden 2014 in 36 landwirtschaftlichen Betrieben Strauchbeeren auf einer Fläche von 234 ha angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Anbaufläche um knapp 15 ha bzw. 6,7% ausgedehnt.

In Sachsen wurden 2014 in 36 landwirtschaftlichen Betrieben Strauchbeeren auf einer Fläche von 234 ha angebaut. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Anbaufläche um knapp 15 ha bzw. 6,7% ausgedehnt. Die bedeutendste Strauchbeere in Sachsen ist die Aronia (Apfelbeere) mit einem Anbauumfang von 98 ha bzw. 42,0%, gefolgt von Johannisbeeren (77 ha) und Kulturheidelbeeren mit 32 Hektar.

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, ernteten die Obstanbauern 2014 rund 443 t Beeren, die sich auf 176 t Aroniafrüchte, 133 t Johannisbeeren, knapp 72 t Kulturheidelbeeren und 62 t weiterer Arten aufteilten.

Knapp die Hälfte der sächsischen Strauchbeerenfläche wird vollständig ökologisch bewirtschaftet. Das Hauptanbaugebiet mit 101 ha befindet sich im Landkreis Meißen.

In Deutschland erfolgte 2014 der Strauchbeerenanbau auf 7.716 ha. Somit belief sich der sächsische Anteil auf lediglich 3,0%. Demgegenüber befanden sich fast ein Drittel (32,1%) der erfassten Aroniaflächen in Sachsen. Damit ist Sachsen das Bundesland mit der größten Aroniaanbaufläche.

Befragt wurden alle Betriebe mit einer Strauchbeerenfläche ab 0,5 ha im Freiland und/oder 0,1 ha unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen einschließlich Gewächshäusern unabhängig davon, ob es sich um Flächen im Ertrag bzw. um Junganlagen, die noch nicht im Ertrag stehen, handelt.

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