Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sachsen-Anhalt: Unterdurchschnittliche Apfelernte

2022 wurden insgesamt 12.275 t Äpfel in Sachsen-Anhalt geerntet.

4.394 t Äpfel wurden in Sachsen-Anhalt als Verwertungsobst geerntet. Bild: GABOT.

Die Erntemenge lag damit unter dem durchschnittlichen Niveau der Jahre 2016 bis 2021 (17.610 t) und fiel ebenfalls geringer aus als 2021 (17.833 t). 60% der Erntemenge (7.299 t) der 2022er Ernte konnte als Tafelobst verwendet werden, 4.394 t waren Verwertungsobst, wie beispielsweise Mostäpfel und der Rest wurde nicht vermarktet.

Über 30 verschiedene Sorten Tafeläpfel von Alkmene bis Topaz wurden 2022 auf einer bepflanzten Fläche von 548 ha mit 1.362.000 Bäumen in 47 Betrieben angebaut. Damit standen Apfelbäume auf mehr als der Hälfte der Anbaufläche für Baumobstarten (1.081 ha). Die Apfelsorte Gala wurde in Sachsen-Anhalt auf der größten Fläche (81 ha) angebaut.

Im Vergleich der Bundesländer lag Sachsen-Anhalt mit der Anbaufläche für Äpfel mit Hessen (549 ha) gleich auf. Über die größte Fläche verfügte mit deutlichem Abstand Baden-Württemberg mit 11.610 ha. (Statistik S-A)

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