- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Sachsen-Anhalt: Speisezwiebeln
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Sachsen-Anhalt: Speisezwiebeln
Auf mehr als 1/4 der Anbaufläche für Gemüse in Sachsen-Anhalt wuchsen 2021 Speisezwiebeln, nämlich auf 1.122 von insgesamt 4.184 ha. Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, waren sie damit noch vor Möhren (1.026 ha) das Gemüse mit der größten Anbaufläche.
36 landwirtschaftliche Betriebe konnten im vergangenen Jahr 44.915 t Speisezwiebeln ernten. Das waren 2.773 t oder 6,6% mehr als 2020, allerdings 8.425 t oder 15,8% weniger als im Langfristvergleich der Jahre 2011 bis 2020. Die höchste Erntemenge in diesem Zeitraum fiel auf 2011 mit 78.625 t, die niedrigste auf 2018 mit 22.934 t. Rein rechnerisch standen damit 2021 jeder Sachsen-Anhalterin und jedem Sachsen-Anhalter 20,7 kg Speisezwiebeln für würzige Mahlzeiten zur Verfügung.
Beim Hektarertrag, ergab sich mit 400,3 dt/ha ein Zuwachs um 24,9 dt/ha oder 6,6% gegenüber dem Vorjahr. Das bedeutete gleichzeitig ein Minus um 25,5 dt/ha oder 6,0% gegenüber dem langjährigen Durchschnitt (2011/2020). Der höchste Wert wurde 2012 mit 586,1 dt/ha erreicht, der niedrigste Ertrag 2018 mit 178,6 dt/ha. (Statistische Landesamt Sachsen-Anhalt)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.