Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sachsen-Anhalt: Möhren waren 2025 wichtigste Kultur

Wie das Statistische Landesamt mitteilt, waren Möhren im Jahr 2025 mit einem Anteil von 45% an der gesamten Gemüseernte (147.488 t) die wichtigste Fruchtart unter dem Gemüse.

Die Gemüseanbaufläche in Sachsen-Anhalt betrug 2025 insgesamt 3.857 ha. Bild: GABOT.

Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Möhrenproduktion um 8.483 t bzw. rund 15% auf 66.720 t. Zweitwichtigste Fruchtart (37%) in Sachsen-Anhalt waren die Speisezwiebeln. Von ihnen wurden 54.660 t erzeugt und somit 9% weniger als im Vorjahr (2024: 60.131 t). Bemerkenswert war der Anstieg der Erntemenge von Roter Bete. Hier verdoppelte sich die Erntemenge von 2 064 t auf 4.102 t im Vergleich zum Vorjahr.

Die Gemüseanbaufläche betrug 2025 insgesamt 3.857 ha und lag damit über dem Vorjahreswert (2024: 3 837 ha). Ökologisch wirtschaftende Betriebe erzeugten 2025 auf rund 500 ha insgesamt 18.946 t Gemüse. Das entsprach sowohl 13% der gesamten Gemüseanbaufläche als auch der gesamten Erntemenge. Hier wurden hauptsächlich Wurzel- und Knollengemüse wie zum Beispiel Möhren angebaut.

Die Anbaufläche von Gemüse unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen, zum Beispiel in Gewächshäusern oder unter hohen Folienabdeckungen, war 2025 mit 37 ha um einen ha geringer als im Vorjahr (38 ha). Die Erntemenge nahm um 5% auf 14.750 t ab. Die größte Erntemenge im geschützten Anbau entfiel mit 10.360 t auf Tomaten.

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