- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Sachsen-Anhalt: Kartoffelanbau geht zurü...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Sachsen-Anhalt: Kartoffelanbau geht zurück
2023 wurden von 390 Betrieben auf 12.400 ha Kartoffeln angebaut. 2020 lag die Anbaufläche bei 15.300 ha, wie das Statistische Landesamt aus Anlass des Tages der Kartoffel am 19. August mitteilt.
2022 wurden 454.700 t Kartoffeln von den heimischen Äckern geerntet. Damit lag das Ernteergebnis deutlich unter dem 3-jährigen Jahresmittel (2019 - 2021) von 539.300 t. Der Hektarertrag lag mit 337,3 dt/ha leicht unter dem Jahresmittel von 366,0 dt/ha. Die maximalen Erträge wurden 2021 mit 408,7 dt/ha erreicht. Das Minimum lag 2019 bei 316,4 dt/ha.
Importiert wurden nach vorläufigen Ergebnissen 2022 Kartoffeln für insgesamt 3,1 Mio. Euro und exportiert für 4,3 Mio. Euro. Es wurden u. a. für 0,7 Mio. Euro Pflanzkartoffeln und für 0,6 Mio. Euro Frühkartoffeln importiert. Hauptlieferland der Frühkartoffeln war Spanien (0,5 Mio. Euro).
Der Ausfuhrwert von Kartoffeln lag 2022 mit 4,3 Mio. Euro deutlich über dem Wert der beiden Vorjahre (2021: 2,5 Mio. Euro; 2020: 0,8 Mio. Euro). Es wurden Kartoffeln in 24 Länder der Erde ausgeführt. Für 0,4 Mio. Euro wurden Pflanzkartoffeln exportiert. Der restliche Exportwert entfiel auf die Warengruppe „Kartoffeln andere, frisch oder gekühlt“ mit einem Wert von 3,9 Mio. Euro. In diesem Bereich war Tschechien der Haupthandelspartner (1,7 Mio. Euro).
In der Außenhandelsstatistik nach Bundesländern werden aus Erhebungsgründen die Einfuhr im Generalhandel und die Ausfuhr im Spezialhandel dargestellt. Wegen der unterschiedlichen Abgrenzung von General- und Spezialhandel ist eine Saldierung der Einfuhr- und Ausfuhrergebnisse aus methodischen Gründen nicht vertretbar. (Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.