Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sachsen-Anhalt: Gemüseproduktion steigt weiter

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes bauten in diesem Jahr 225 Betriebe auf knapp 5 500 Hektar Ackerland Freilandgemüse an. Damit wurde die Fläche des Vorjahres um 12% übertroffen. Für die dominierenden Gemüsearten - Spargel und Speisezwiebeln - wurde der Anbau weiter ausgedehnt. Auf 23% der Gemüsefläche stand Spargel und auf 22% Speisezwiebeln, das sind jeweils rd. 1.200 Hektar. Auch die Produktion von Möhren und Karotten und Grünen Bohnen nahm in Sachsen-Anhalt zu. So wurden in diesem Jahr auf 750 Hektar Möhren und Karotten und auf 680 Hektar Grüne Bohnen geerntet. Der Frischerbsenanbau entspricht mit 570 Hektar etwa dem Vorjahr. Im Vordergrund der einheimischen Gemüseproduktion stehen weiterhin auch Spinat (280 ha) und Radieschen (210 ha). Erheblich zugelegt haben die Gemüsebauer ebenfalls beim Anbau von Feldsalat.

 

Mit dem Anbau von Gemüse unter Glas befassten sich 83 Betriebe. Insgesamt bewirtschafteten sie 7 Hektar Gewächshausfläche; knapp die Hälfte der Fläche wurde für die Tomatenproduktion genutzt.

 

Für die diesjährige Erdbeerernte standen 154 Hektar zur Verfügung, von denen 53 Hektar im Laufe des Jahres gerodet wurden. Demgegenüber stehen Neuanpflanzungen auf 63 Hektar. (stala)

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