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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Sachsen-Anhalt: 30.696 t Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse importiert
2019 wurden nach vorläufigen Angaben der Außenhandelsstatistik 30.696 t Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse im Wertumfang von 20,1 Mio. Euro nach Sachsen-Anhalt eingeführt. Wie das Statistische Landesamt mitteilt, kamen die Importe hauptsächlich aus den Niederlanden (6.582 t; 7,9 Mio. Euro) und Belgien (6 388 t; 5,3 Mio. Euro), gefolgt von Dänemark, Slowenien und Frankreich (jeweils zwischen 1,6 und 1,3 Mio. Euro). Wobei mit 8.760 t die größte Menge aus Frankreich importiert wurde.
Die Einfuhr von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse erfolgte fast ausschließlich aus EU-Ländern. Insgesamt wurden sie aus 18 Staaten nach Sachsen-Anhalt importiert.Im Bundesvergleich belegte Sachsen-Anhalt 2019 den 9. Platz bei den Einfuhren. Der Einfuhrwert lag durchschnittlich bei 1.500 Euro pro Tonne. Von Januar bis Mai 2020 wurden bisher 8.021t Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse eingeführt.
Die Ausfuhr von Kartoffeln und Kartoffelerzeugnissen aus Sachsen-Anhalt 2019 war nach vorläufigen Angaben mit 19.125 t bzw. 9,8 Mio. Euro deutlich geringer als der Import. Deutschlandweit belegte Sachsen-Anhalt damit den 6. Platz. Die bedeutendsten Ausfuhrländer waren Japan mit 3,0 Mio. Euro (2.562 t) und das Vereinigte Königreich mit 2,3 Mio. Euro Ausfuhrwert (1.517 t). Exporte im Wertumfang von 1,3 bzw. 1,0 Mio. Euro erfolgten nach Polen. Mit 7.271 t wurde die größte Menge an Kartoffel und Kartoffelerzeugnissen exportiert. Rund die Hälfte der Ausfuhr erfolgte in EU-Länder. Insgesamt wurden Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse aus Sachsen-Anhalt in 34 Staaten der Erde ausgeführt. Der Ausfuhrwert lag 2018 durchschnittlich bei 1.900 Euro pro Tonne und damit höher als der Einfuhrwert. Von Januar bis Mai 2020 wurden bisher 3.449 t Kartoffeln und Kartoffelerzeugnisse exportiert.

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