Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Sachsen-Anhalt: 27 Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen

In Sachsen-Anhalt lag die Wiedergewinnungsquote bei Unfällen mit wassergefährdenden Stoffen 2019 bei 96,4%.

Hauptursache für die Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen war menschliches Fehlverhalten. Bild: GABOT.

2019 ereigneten sich in Sachsen-Anhalt 27 Unfälle beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen oder bei deren Beförderung. Wie das Statistische Landes-amt mitteilt, waren dies 11 Unfälle bzw. 28,9% weniger als im Vorjahr. 2019 traten 11 Unfälle (2018: 19) beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und 16 Unfälle (2018: 19) bei der Beförderung dieser Stoffe ein. Bei den Unfällen wurden insgesamt 36,3 m3 wassergefährdende Stoffe freigesetzt (2018: 558,8 m3), wiedergewonnen wurden 35,0 m3 (2018: 307,3 m3). Daraus ergibt sich eine Wiedergewinnungsquote von 96,4% für 2019 (2018: 55,0%).

Bei den Umgangsunfällen wurden 12,7 m3 wassergefährdenden Stoffe freigesetzt und bei den Beförderungsunfällen 23,6 m3. Die Wiedergewinnungsquote bei den Umgangsunfällen lag bei 90,6% (2018: 54,8%) und bei den Beförderungsunfällen bei 99,6% (2018: 96,1%).

Hauptursache für die Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen war menschliches Fehlverhalten. Von den 27 Unfällen gingen 15 hierauf zurück. Durch Materialmängel waren 4 Unfälle verursacht. Aus sonstigen und ungeklärten Ursachen resultierten 8 Unfälle.

Bei den erfassten 16 Unfällen bei der Beförderung von wassergefährdenden Stoffen handelte es sich in 11 Fällen um Unfälle mit Betriebsstofftanks. Das heißt, es wurden Betriebsstoffe (wie Diesel, Benzin, Hydrauliköl u. Ä.) aus den entsprechenden Behältern freigesetzt. Hierbei gelangten 3,8 m3 Betriebsstoffe und beförderte wasserge-fährdende Stoffe in die Umwelt von denen alle wiedergewonnen bzw. ordnungsge-mäß entsorgt werden konnten (Wiedergewinnungsquote: 100%).

Weitere Informationen zum Thema Umwelt finden Sie im Internetangebot des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. ( Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt)

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