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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Sachsen: Anbaufläche für Baumobst gesunken
Der Baumobstanbau in Sachsen ging in den vergangenen Jahren deutlich zurück. Während im Jahr 2022 durch 61 befragte Betriebe auf einer Fläche von 3.081 Hektar Baumobst angebaut wurde, waren es 2017 noch 58 Betriebe mit 3.382 Hektar. Dies bedeutet eine Verringerung der Anbaufläche um 301 Hektar bzw. 9%. Gestiegen ist hingegen der Anteil der ökologischen Erzeugung. Dieser lag 2022 bei 22% (672 Hektar). Im Vergleich zur letzten Erhebung 2017 entspricht dies einem Zuwachs um 27% bei den vollständig ökologisch bewirtschafteten Flächen.
Die bedeutendste Baumobstart in Sachsen war der Apfel. Dieser wurde 2022 auf 2.277 Hektar (2017: 2.472 Hektar) angebaut. Auf Tafeläpfel entfiel dabei eine Fläche von 2.027 Hektar. Die drei flächenbezogen wichtigsten Apfelsorten waren Gala mit 418 Hektar (21%), Elstar mit 279 Hektar (14% ) und Pinova mit 168 Hektar (8%).
Weitere bedeutende Baumobstarten waren Sauer- und Süßkirschen auf insgesamt 487 Hektar, Pflaumen/Zwetschgen auf 112 Hektar sowie Birnen auf 108 Hektar. Auf einer Fläche von rund 97 Hektar wurden außerdem Mirabellen und sonstiges Baumobst angebaut, darunter auch Hasel- und Walnüsse. Die Baumobstanbauerhebung wird deutschlandweit alle fünf Jahre durchgeführt. Befragt werden Betriebe mit mindestens 0,5 Hektar Obstfläche mit Baumobst als Hauptnutzung. (Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen)

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