Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

RWZ: Weuthen-Kartoffeltag 2025 in Waldniel

Die europäische Kartoffelbranche kam am 28.08.2025 zum Weuthen-Kartoffeltag im niederrheinischen Waldniel zusammen. Pommes-frites-Produzenten, Chips- und Convenience-Hersteller, LEH-Vertreter, Züchterhäuser, Abpackunternehmen und Handelshäuser informierten sich über die aktuelle Lage.

Der RWZ-Konzern war mit Pflanzenbauberatung, Agrartechnik und Team Digitale Lösungen auf dem Weuthen-Kartoffeltag 2025 in Waldniel vertreten. Bild: RWZ.

Traditioneller Höhepunkt ist die Rede des Weuthen-Geschäftsführers Ferdi Buffen. Er skizzierte einen „perfekten Sturm“, denn konkret trifft aktuell ein Überangebot an Rohware aufgrund von guten Ernteperspektiven und ausgebauten Anbauflächen auf eine schwächelnde Konsumnachfrage – und das vor dem Hintergrund ausgebauter Kapazitäten vieler Verarbeiter und makroökonomischer Turbulenzen. Im Ergebnis verfallen die Preise drastisch. Für sogenannte „freie Ware“ gebe es kaum Absatz, so dass „signifikante Mengen im Futtertrog oder in der Biogasanlage landen werden.“ Buffen resümierte: „Wir alle haben in den letzten zwei bis drei Jahren gut an der Kartoffel verdient. Es war aber klar, dass es nicht immer nur bergauf gehen kann. Jetzt gilt es, uns Europäer wieder wettbewerbsfähig zu machen. Die gesamte Wertschöpfungskette muss deshalb den ‚Reset-Knopf‘ drücken, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.“ Zusätzlich müsse jeder seine Kostenstruktur hinterfragen. Im Fazit betonte Buffen, dass „der strukturierte Vertragsanbau auch weiterhin das präferierte Geschäftsmodell von Weuthen bleibt.“ Nur dieser schaffe verlässliche Geschäftsbeziehungen zum Vorteil aller.

Christoph Kempkes, Vorstandsvorsitzender des Weuthen-Hauptgesellschafters RWZ AG, baute hierauf in seinem Grußwort auf und stellte klar, dass „für opportunistische Geschäftsbeziehungen zur Zeit kein Platz ist. Entweder mit Weuthen den Weg gemeinsam gehen – oder eben alleine.“ Die Erfahrung über die Jahre lehre, dass Letzteres weniger empfehlenswert sei. Kempkes wies darauf hin, dass sich der Kartoffeltag inzwischen auch zu einer breiten Leistungsshow des Angebotsspektrums der RWZ entwickelt habe.

Aus dem RWZ-Konzern stellte das Team des Raiffeisen Agrar-Service (RAS) neben seiner Beratungskompetenz im Pflanzenbau auch die digitalen Produkte akoro und Ackerprofi sowie die Dienstleistungen des RWZ-Agrarbüros vor. Die Fachbesucher konnten sich zudem vor Ort die Funktionsweise des Bodenprobenmobils der Raiffeisen Agrarhandel Niederrhein GmbH (RAN) anschauen. Die RWZ-Agrartechniksparte trat erstmals unter dem neuen Namen Raiffeisen Technik Rhein-Main GmbH (RTRM) auf und präsentierte den Fachbesuchern unter anderem den neuen Fendt 800. 
 

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