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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
RWZ: Neue Gemüseallianz in der Pfalz
Das Pfälzer Agrarunternehmen Maurer Parat GmbH, eine Tochtergesellschaft der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ), beabsichtigt, ihren Geschäftsbereich Obst und Gemüse auszugliedern und in eine Allianz mit dem Stuttgarter Gemüsering einzubringen. Zu diesem Zweck haben beide Unternehmen in gleichberechtigter Partnerschaft die Maurer Parat Frische GmbH mit Sitz in Dannstadt gegründet.
Die neue Gesellschaft soll zum 1. Juni die Geschäfte aufnehmen. Das operative Geschäft wird von den bisherigen Mitarbeitern der Maurer Parat weitergeführt. Das neue Unternehmen wird zwar operativ unabhängig von der Gemüsering-Gruppe agieren, aber in vielerlei Hinsicht von den Stärken der Stuttgarter profitieren, so zum Beispiel in der Logistik, beim Import und bei dessen Eigenproduktion im Unterglas-Anbau.
Die Kern-Geschäftsfelder der Maurer Parat GmbH, namentlich Kartoffeln, Zwiebeln und das klassische Agrargeschäft, werden unverändert weitergeführt und bleiben von dieser neuen Zusammenarbeit unberührt.
Für den Vorstandsvorsitzenden der RWZ, Christoph Kempkes, ist diese Maßnahme ein weiterer logischer Schritt auf dem Weg zur erfolgreichen Neuausrichtung der RWZ: „Wir wollen für die Landwirtschaft ein leistungsfähiger Partner sein und dort, wo wir das aus eigener Kraft nicht gut genug schaffen können, wie beispielsweise beim Gemüse, macht es eben Sinn, Allianzen zu schmieden.“
Das beabsichtigte Gemeinschaftsprojekt steht noch unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kartellamtes. (Quelle: RWZ)

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