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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
RWZ: Ergebnissprung in 2020
Das Jahr 2020 dürfte die RWZ gegenüber dem Vorjahr erheblich besser abschließen. V.l.n.r.: Michael Göthner (Leiter kaufmännische Dienste), Martin Schuldt (RWZ-Vorstandsmitglied), Christoph Ochs (Aufsichtsratsvorsitzender), Christoph Kempkes (Vorstandsvorsitzender), Berthold Bützler (stellv. Aufsichtsratsvorsitzender). Bild: RWZ.
Bei der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main eG (RWZ) wurde unterm Strich im Konzern nur eine „schwarze Null“ bilanziert – immerhin konnten aber sämtliche Kosten im Zusammenhang mit dem durch Vergleich beigelegten Kartellverfahren Pflanzenschutz im Ergebnis verarbeitet werden. Der Vorstand warb um Verständnis dafür, dass auf dieser Ergebnisbasis keine Spielräume für die Zahlung einer Dividende für das Jahr 2019 vorhanden sind – stellte aber gleichzeitig für das laufende Jahr 2020 wiederum eine „angemessene Dividende“ in Aussicht.
Das Jahr 2020 läuft gemäß den Angaben des Vorstandsvorsitzenden Christoph Kempkes „bislang sehr passabel. Die RWZ steuert“, so Kempkes, „teils trotz und teils wegen Corona auf einen Konzernjahresüberschuss nach Steuern in Höhe von 5-7 Mio. Euro zu. Wir sind inzwischen straffer und in unseren Aktivitäten fokussierter. Dadurch haben wir erheblich an Stabilität und Widerstandskraft gewonnen und deshalb auch den Belastungen im laufenden Corona-Jahr sehr gut standgehalten.“
Kempkes betonte weiter, dass die bereits 2016 im Rahmen der Strategie PRIO deklarierten Unternehmensziele 2 Mrd. Euro Umsatz und 20 Mio. Euro EBIT weiterhin als Orientierungsgröße dienen. Inzwischen habe sich allerdings das Branchenumfeld, insbesondere im klassischen Agrargeschäft deutlich verschlechtert, was zusätzliche Ideen und Maßnahmen erfordere. Im Fokus stehen leistungs- und kostenseitige Verbesserungen, Personalentwicklung, Digitalisierung und insbesondere auch Allianzen im Agrarbereich „mit Gleichgesinnten und auf Augenhöhe“. Hier habe man, so Kempkes, mit der Raiffeisen Waren GmbH (RaiWa) in Kassel einen „Bruder im Geiste“ gefunden. Die konkrete Umsetzung einer vertieften Zusammenarbeit mit RaiWa, an deren konkreter Ausgestaltung noch gearbeitet wird, stellte Kempkes für Mitte 2021 in Aussicht.

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