Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

RVL: Rübenkampagne - So spät wie noch nie

Die Rübenkampagne hat in diesem Jahr so spät wie schon seit langer Zeit begonnen: Die Zuckerfabrik in Jülich startete am 28. September, Appeldorn und Euskirchen folgten am 5. beziehungsweise 8. Oktober.

Die Rübenernte ist in diesem Jahr ziemlich spät. Bild: RVL.

Gründe für die Verspätung: die ausgeprägte Sommertrockenheit und die fehlenden Niederschläge. „Dadurch, dass die Rüben länger auf dem Feld standen, hoffen die rheinischen Rübenbauern bei einsetzenden Niederschlägen noch Ertragszuwachs generieren zu können“, so Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV). „Trotz der Trockenheit haben sich die Rüben allerdings insgesamt noch vergleichsweise gut entwickelt. Die Rübe ist eine Frucht, die Wetterextreme gut kompensieren kann. Allerdings werden die Erträge regional sehr unterschiedlich ausfallen.“ Auf schweren Böden werden laut Rheinischem Rübenbauerverband Erträge nah am langjährigen Durchschnitt von 80 t pro ha erwartet, auf sandigen Böden hingegen könnten es auch nur 40 t werden.

Für die Trockenheit könne niemand etwas, aber die politischen Rahmenbedingungen könne man beeinflussen, kritisieren die rheinischen Bauern und fordern ein Ende der Wettbewerbsverzerrungen durch gekoppelte Rübenbeihilfen in vielen anderen EU-Mitgliedstaaten und ungleiche Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln. (RVL)

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