Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rüebli, Kabis und Zwiebeln sind gefragt

Die traditionellen Schweizer Lagergemüse wie Rüebli, Randen, Sellerie und Kabis waren zwischen Mitte Dezember und Januar überdurchschnittlich gefragt. Das zeigt die Lagererhebung der Schweizerischen Zentralstelle für Gemüsebau. Dennoch sind bei allen 7 Sorten die Lager immer noch deutlich höher als im mageren letzten Winter und meist auch höher als vor 2 Jahren. Insgesamt waren Mitte Januar noch rund 60.000 Tonnen Lagergemüse vorrätig, knapp doppelt so viel wie vor einem Jahr und ein Viertel mehr als Mitte Januar 2003. Der Anteil an Biogemüse beträgt gut 10%.

 

Am extremsten ist die Lage bei den Zwiebeln. Dort sind noch 13.800 Tonnen am Lager, 10.000 Tonnen mehr als vor einem Jahr und 3.400 Tonnen mehr als vor 2 Jahren. Damit werden die Lager nicht leer sein, wenn neuerntige Zwiebeln aus Tasmanien frei importiert werden können. Rüebli sind mit 30.000 Tonnen eineinhalb mal so viel in den Lagern wie im Mitte Januar 2004. Einzig bei Randen sind die Vorräte nur seit höher als im Vorjahr. (lid)

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