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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rückblick: 52. Grünberger Gemüsebautage
Die Themen der 52. Grünberger Gemüsebautage reichten vom Einsatz digitaler Medien in der Ausbildung, über die Zukunft des regionalen Knoblauchanbaus bis hin zu Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen und die Folgen für Betriebsleiter. Aber auch die Unkrautregulierung mit Hilfe von modernen Steuerungssystemen in Gemüsekulturen und die optimale Energieverwertung im Gemüsebau waren Schwerpunkte der Tagung. Was sich bei der neuen Bundesregierung an Änderungen zu den gesetzlichen Rahmenbedingungen herauskristallisiert und auf was sich Betriebsleiter im Gemüsebau einstellen sollten, beleuchtete Romana Hoffmann vom Zentralverband Gartenbau. Dabei ging sie speziell auf die Beschäftigung von Mitarbeitern, Bargeschäfte und die Erbschaftssteuer ein.
Der Einsatz digitaler Medien in der Ausbildung und im Praxisbetrieb ist überwiegend fester Bestandteil im Gemüsebau. Bernd Hoffstedde von der Staatlichen Lehr- und Versuchsanstalt für den Gartenbau (LVG) Heidelberg stellte beispielhaft am Einsatz von Drohnen vor, welche Möglichkeiten sich bieten, Beratern und Kollegen so schnelle Bestandsaufnahmen und präzise Diagnosen zu geben.
Vor dem Hintergrund der Reduktion von Herbiziden gewinnt alternative Unkrautregulierung an Bedeutung. Praxisnahe Alternativen zum Pflanzenschutzmitteleinsatz wurden an der LVG-Veitshöchheim mit Hilfe von modernen Steuerungssystemen in Gemüsekulturen erforscht. Jochen Kreiselmaier vom Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum Rheinpfalz zeigte die Vorteile eines professionellen Unkrautmanagements auf. Eine weitere Alternative bietet auch das Dämpfen der Erde. Der Ausweg aus dem potenziellen Verunkrautungsdruck der Vorkulturen hat die Vorteile der Rückstandsfreiheit und des sehr guten Wirkungsgrades.

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