Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rucola: Kraut mit mitteleuropäischen Wurzeln

In den letzten Jahren ist Rucola in der Beliebtheit der Verbraucher stark gestiegen. Die scharfen Blätter werden vor allem in der italienischen Küche verwendet.

Im Salat, auf Pizza und Pasta oder auch als Zutat für ein Pesto ist Rucola sehr beliebt. Bild: Sabine Weis.

Aber was heute als mediterranes Kraut verzehrt wird, wurde schon vor Jahrhunderten in Mitteleuropa als „Rauke“ gesammelt und verwendet, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

Die scharfen Blätter von Rucola lassen sich im Salat auch gut mit Früchten kombinieren, denn die Süße der Früchte passt gut zur Schärfe des Krauts.

Weil die zarten Blätter sehr schnell welken und vergilben, sollte Rucola möglichst frisch verzehrt werden. Am besten lagert man Rucola immer im Kühlschrank in einem Folienbeutel oder einer geschlossenen Dose. Dies ist für maximal zwei Tage möglich.

Rucola ist sehr gesund, denn das Kraut enthält die Vitamine A, C, E und K sowie Vitamine der B-Gruppe. Auch Kalzium, Eisen, Zink, Kalium und Phosphor sind enthalten. Senföle verursachen die Schärfe des Krauts.

Die rheinischen Gemüseerzeuger bieten Rucola aus dem Freiland von Mai bis November an. (RLV)

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