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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Royal FloraHolland: Verschärfte Maßnahmen
Um die Vorgaben weiterhin erfüllen zu können, musste Royal FloraHolland noch strengere Maßnahmen für die Standorte Rijnsburg und Aalsmeer einführen:
• An den Versteigerungssälen findet eine Zugangskontrolle statt, sodass man die maximal zulässige Zahl von 100 Personen sicherstellen kann. Das bedeutet, dass beim Betreten des Versteigerungssaals sowohl die Personenzahl als auch die Notwendigkeit des Einkaufs auf der Tribüne kontrolliert wird. Gegebenenfalls kann der Zutritt zum Versteigerungssaal verweigert werden.
• Falls nötig, werden Sie an einen alternativen Arbeitsplatz und/oder zu einer Ausweichtribüne an dem betroffenen Standort verwiesen, von wo aus Sie Einkäufe tätigen können. In Aalsmeer betrifft das die Tribüne E, die - falls möglich und nötig - um die Tribüne F erweitert wird. In Rijnsburg sind davon die Büros in der ersten Etage des Bürogebäudes betroffen.
Fotoversteigerung in Rijnsburg
Für den Standort Rijnsburg wurde eine zusätzliche Maßnahme eingeführt, da dieser Standort in den vergangenen Tagen bzw. Wochen schon mehrmals die kritische Grenze von 100 Personen erreicht hat, trotz der bereits getroffenen Maßnahmen. Außerdem wird erwartet, dass der Markt weiter anzieht, was mit einem zusätzlichen Anstieg an Kaufkraft einhergeht. Um dafür zu sorgen, dass die Käufer beim KOA-Einkauf und im Versteigerungssaal die gleichen Einkaufsbedingungen vorfinden, wurde ab dem 10. April 2020 und an den Folgetagen an allen Uhren die Fotoversteigerung eingeführt. Das bedeutet, dass die Blumen und Pflanzen nicht mehr physisch vor der Uhr erscheinen. Man erwartet, dass dies zu einer Reduzierung der Anzahl an Käufern führt, die von der Tribüne aus einkaufen.
Für den Standort Naaldwijk sind vorläufig noch keine verschärften Maßnahmen erforderlich. Der Standort Eelde kommuniziert mit seinen Kunden direkt über die dort geltenden Vorgaben.
Änderung der Uhrvorverkaufsquote (zurück) auf 50%
Mit Wirkung ab 14. April 2020 wurde die maximale Quote für den Uhrvorverkauf für alle Produktgruppen wieder auf 50% reduziert. Infolge der geänderten Anlieferregulierung für die einzelnen Produktgruppen wurde festgestellt, dass ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Nachfrage und Angebot entstanden ist und die Notwendigkeit einer höheren Quote nicht mehr gegeben ist. Damit reduziert sich auch die Zahl der (kleineren) Logistiktransaktionen, wodurch der Druck auf den Verteilprozess und die Durchlaufzeiten merklich abnimmt.
"Wir alle haben volles Verständnis für die schwierige Situation, in der Gärtner und Käufer sich gerade befinden. Dennoch sehen wir uns gezwungen, die vorgenannten Maßnahmen zu ergreifen, um die Öffnung der Tribünen weiterhin gewährleisten zu können. Sollten sich die vorgenannten Maßnahmen als nicht effektiv genug erweisen, müssen wir die vollständige Schließung der Tribünen in Erwägung ziehen. Daher hoffen wir auf Ihr Verständnis und Ihre Mitwirkung bei diesem Thema", erklärt Royal FloraHolland abschließend.

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