Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Royal FloraHolland: Verlust deutlich geringer

Das negative Geschäftsergebnis von Royal FloraHolland für das Jahr 2020 ist viel geringer als in den ersten Tagen der Corona-Krise befürchtet wurde.

Royal FloraHolland wird das Jahr 2020 voraussichtlich mit einem Minis im einstelligen Millionenbereich abschließen. Bild: GABOT.

Es ist nun bekannt, dass Royal FloraHolland für 2020 einen Verlust zu verzeichnen hat. Das negative Geschäftsergebnis ist viel geringer als in den ersten Tagen der Corona-Krise befürchtet wurde. Das Finanzergebnis vor außerordentlichen Erträgen und Aufwendungen wird voraussichtlich bei -5 bis -10 Mio. Euro liegen.

David van Mechelen, CFO von Royal FloraHolland: "Nach dem immensen Durchlaufen von Waren an der Uhr im März letzten Jahres und dem anschließenden enormen Umsatzeinbruch können wir mit diesem Ergebnis leben. Das im letzten Jahr geringere Liefervolumen hat einen großen Einfluss auf unsere Einnahmen. Es gibt mehrere Faktoren, die dafür gesorgt haben, dass ein Verlust in zweistelliger Millionenhöhe abgewendet werden konnte".

Als Beispiel nennt van Mechelen die Öffnung der Grenzen für den Warentransport und das Unternehmertum innerhalb der Branche. "Der Notfallfonds brachte auch Ruhe und Kontinuität und hat dazu beigetragen, dass die Erzeuger weiter produzieren können. Der Markt erholte sich daher schnell. Darüber hinaus konnte Royal FloraHolland erhebliche zusätzliche Kosteneinsparungen innerhalb der eigenen Organisation erzielen, während sie weiterhin in strategische Programme investiert."

In der zweiten Jahreshälfte lag das Volumen noch auf einem etwas niedrigeren Niveau als im Vorjahr, aber die Preisgestaltung war sehr günstig. Basierend auf der Entwicklung ihrer Ergebnisse hat sich Royal FloraHolland selbst nicht für die NOW-Regelung(en) und den Floriculture Emergency Fund qualifiziert. Die Zahlen werden veröffentlicht, sobald sie endgültig sind. (RFH)

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