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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Rote-Bänder-Krankheit: Pilzerreger gefährdet Kiefern
Der Schadpilz (Dothistroma septosporum) ist im Jahr 2015 in Brandenburg und im Jahr 2014 in Baden-Württemberg erstmals an Kiefernbäumen festgestellt worden. Befallen waren in Brandenburg vor allem Jeffrey-Kiefern und Gelb-Kiefern, in Baden-Württemberg Schwarzkiefern. Der Erreger verursacht eine rötliche Bänderung an den vorjährigen Kiefernnadeln. In Brandenburg waren zunächst nur jüngere Bäume befallen, die in einem Bereich mit anhaltend hoher Luftfeuchtigkeit standen. Diese Bedingungen begünstigen einen Befall durch den Pilz.
Der Erreger kommt weltweit vor und gehört zu den Quarantäneschadpilzen. Bislang verursachte er vor allem auf der Südhalbkugel Schäden an Kiefern, inzwischen wurde er öfter auch in europäischen Ländern nachgewiesen. Möglicherweise wirkt sich hier der fortschreitende Klimawandel auf die weitere Verbreitung des wärmeliebenden Pilzes aus. In Österreich wurde der Erreger an allen heimischen Kiefernarten nachgewiesen – schon seit längerem an Schwarzkiefern, inzwischen auch an Waldkiefern, Bergkiefern und Zirbelkiefern. Bei einer Ausbreitung in Deutschland könnte der Pilz an diesen Baumarten umfangreiche Schäden hervorrufen.
Der Pilz infiziert zunächst meist ältere Nadeljahrgänge. Bei starkem Befallsdruck kann die gesamte Krone geschädigt werden. Zu erkennen ist ein Befall an hellbraunen bis ziegelroten Bändern an den zunächst noch grünen Nadeln („Rote-Bänder-Krankheit“), die nach und nach absterben. Das führt zu einer Schädigung der befallenen Bäume durch fortschreitende Entnadelung.
Um eine Weiterverbreitung des Schadpilzes zu verhindern, wird bei einem festgestellten Befall durch die Pflanzenschutzbehörde eine rasche Tilgung und Entsorgung befallener Bäume angeordnet. Der Krankheitserreger wird vorwiegend mit infiziertem Pflanzenmaterial verbreitet. Hier sind verstärkte Kontrollen in Baumschulen notwendig. Auch in öffentlichen Grünanlagen mit Pflanzungen von hoch anfälligen ausländischen Koniferen ist verstärkte Aufmerksamkeit gefordert.
Wie in einem Beitrag des Journals für Kulturpflanzen berichtet wird, ist der Pilz zwischenzeitlich auch in Sachsen diagnostiziert worden. (Quelle: www.aid.de)

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