- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- RLV: Zahlen zur Erdbeerernte auf dem Prü...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
RLV: Zahlen zur Erdbeerernte auf dem Prüfstand
Denn diese Zahlen spiegelten nur die Ernte im Freilandanbau wider. „Der deutlich zunehmende Anbau in Gewächshäusern und Folientunneln ist hier außen vor. Niemand muss Angst haben, dass es keine regional erzeugten Erdbeeren mehr gibt“, so Boekels. Während die Freilandfläche kontinuierlich abnehme, nehme der Anbau vor allem in Folientunneln stetig zu. IT.NRW habe allein für Nordrhein-Westfalen für die Jahre von 2015 bis 2025 eine Zunahme der Anbaufläche im geschützten Erdbeeranbau (Anbau in Gewächshäusern und Folientunneln) von fast 70% konstatiert. Zahlen über die Erntemenge aus dem geschützten Anbau würden erst für das nächste Frühjahr erwartet, da die Erdbeerernte noch bis in den November andauere, so der Präsident.
Die Gründe für die Verlagerung des Erdbeeranbaus seien vielfältig, legte Boekels dar. Die Erträge seien im geschützten Anbau höher, sodass weniger Fläche gebraucht werde. Da die Früchte vor Witterungseinflüssen geschützt seien, könnte der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln reduziert werden und die Qualität der roten Früchte sei besser. Zudem sei auch die Pflückleistung der Erntehelfer höher, was eine wichtige Rolle bei steigenden Lohnkosten spiele. Auf einen im Freiland notwendigen Flächentausch könne im geschützten Anbau verzichtet werden.
„Auch wenn wir mit der Konkurrenz aus anderen Erzeugungsländern zu kämpfen haben, in denen die Lohnkosten deutlich niedriger als bei uns liegen, werden die Verbraucher auch in Zukunft frische Erdbeeren aus dem Rheinland kaufen können“, beruhigt Boekels.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.