Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

RLV: Tomaten bringen die Sonne auf den Teller

Der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer meldet, dass die rheinischen Gemüseerzeuger bereits seit März frische Tomaten in ihren Gewächshäusern ernten.

Bei der Sortenauswahl legen die rheinischen Tomatenerzeuger großen Wert auf den Geschmack der angebauten Sorten. Bild: Sabine Weis.

Die rheinischen Gemüseerzeuger ernten bereits seit März frische Tomaten in ihren Gewächshäusern. Aufgrund der hohen Sonneneinstrahlung schmecken die Früchte in diesem Jahr besonders lecker, so der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer (Bonn).

Aber nicht nur die Sonne sorgt für den ausgezeichneten Geschmack rheinischer Tomaten. Bei der Sortenauswahl legen die rheinischen Tomatenerzeuger großen Wert auf den Geschmack der angebauten Sorten. Im Rheinland steht nicht der Ertrag im Vordergrund, sondern der Geschmack der Früchte.

Darüber hinaus wird eine große Vielfalt an Formen und Farben angebaut: Strauch-, Kirsch-, Cocktail- oder Datteltomaten in verschiedenen Größen und Farben lassen keine Wünsche offen. So werden nicht nur die bekannten roten Tomaten angebaut, sondern auch gelbe oder grüne. Denn die genetische Vielfalt der Tomaten ist immens groß. Jede Tomatensorte unterscheidet sich nicht nur im äußeren Erscheinungsbild, sondern auch im Geschmack von den anderen Sorten. Der Zucker- und Säuregehalt oder auch die Konsistenz der Früchte sind je nach Sorte verschieden. So kann jeder seine Lieblings­sorte herausfinden.

Der Anbau der Tomaten findet im Rheinland fast ausschließlich im Gewächshaus statt. Hier hat die Ernte bereits im März begonnen und läuft bis in den Dezember hinein. Im Freiland wären die ersten Früchte erst im Juli reif, die Ernte wäre spätestens Anfang Oktober beendet. Da die Tomatenpflanzen im Freiland durch Regen nass werden, besteht die Gefahr einer Infektion mit Braunfäule. Viele Hobbygärtner kennen das Krankheitsbild. Blätter, Früchte und Stiele verfärben sich braun. Dies geschieht meist kurz vor Erntebeginn, wenn feuchtwarme Witterung herrscht. Da die Tomatenpflanzen im Gewächshaus nie von oben feucht werden, kann der Pilz die Pflanzen nicht befallen. Durch den Anbau im geschlossenen Raum können darüber hinaus tierische Schädlinge mit Nützlingen bekämpft werden. So kann der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel deutlich reduziert werden. (RLV)

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