Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

RLV: Neue Agrar- und Umweltpolitik in NRW in guten Händen

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) begrüßt die Entscheidung von Ministerpräsident Armin Laschet, Christina Schulze Föcking das Amt der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz zu übertragen.

Neue Agrar- und Umweltpolitik in NRW in guten Händen. Bild: GABOT.

Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) begrüßt die Entscheidung von Ministerpräsident Armin Laschet, Christina Schulze Föcking das Amt der Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz zu übertragen. Die 40-jährige Landwirtin aus dem Kreis Steinfurt war als stellvertretende Fraktionsvorsitzende der CDU in den vergangenen Jahren die politische Speerspitze in der Landwirtschafts- und Umweltpolitik auf Bundes- wie auf Landesebene.

RLV-Präsident Bernhard Conzen beglückwünschte die neue Ministerin. „Mit Ihrer hervorragenden Arbeit als führende Agrarexpertin Ihrer Fraktion haben Sie unter Beweis gestellt, für dieses Amt in besonderer Weise geeignet zu sein“, so Conzen in seinem Glückwunschschreiben.

Die rheinischen Bäuerinnen und Bauern vertrauten darauf, dass mit der neuen Ministerin der landwirtschaftliche Berufsstand die ihm zustehende gerechte Anerkennung für seine vielfältigen Leistungen zugunsten der Gesellschaft im Allgemeinen und der ländlichen Räume im Besonderen erfahre. Der von Christina Schulze Föcking maßgeblich gestaltete Koalitionsvertrag lasse erkennen, dass die neue Landesregierung auf eine nach vorne gerichtete Landwirtschaftspolitik setze. Erfolgsversprechend sei, das Ziel, die großen Herausforderungen in Tierhaltung, Biodiversität und Gewässerschutz in Kooperation mit den Flächennutzern zu lösen.

Die Landwirtschaft in NRW mit ihren vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereichen berge große Potentiale, so Conzen weiter. Damit sich diese entfalten könnten, bedürfe es einer Agrar-, Umwelt- und Naturschutzpolitik aus einem Guss. Gerade vor diesem Hintergrund begrüße der RLV den umfassenden inhaltlichen Zuschnitt des Ministeriums. Conzen betont, dass der Koalitionsvertrag aus Sicht der Landwirtschaft große Chancen bietet, das bewährte Kooperationsprinzip auszubauen. Er vertraue umso mehr darauf, dass die überzogene Anwendung von ordnungsrechtlichen Instrumenten in Gesetzen, Verordnungen und Erlassen der jüngeren Vergangenheit an den wesentlichen Stellen korrigiert werde. Zukünftig müsste wieder eine stärkere Orientierung an kooperativen Lösungen erfolgen. Diesen Weg würden die rheinischen Bauern gerne unterstützen, so der Präsident. (RLV)

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