Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Rheinland-Pfalz: ToBRFV-Befall festgestellt

Ein Tomatengewächshaus (3,5 ha) in Rheinland-Pfalz wurde nach der Entdeckung von ToBRFV geräumt und die Tomatenpflanzen entsorgt.

Gesunde Tomaten. Bild: GABOT.

Nach Auftreten von ToBRRV-Symptomen hatte der Tomatengärtner selbst ein privates Labor in Belgien mit der Untersuchung von Proben beauftragt. Da eine Meldepflicht besteht, informierten die belgischen Behörden daraufhin das deutsche Bundesland, woraufhin amtliche Proben genommen wurden. Wie das Julius-Kühn-Institut meldet, bestätigte auch das Institut des Bundeslandes die Kontamination, woraufhin die Maßnahmen Ende letzten Monats in Kraft traten.

In Deutschland bedeutet dies die Räumung des Gewächshauses und die Desinfektion. Das Bundesland untersucht die Quelle der Verunreinigung. Die Meldung zeigt, dass viele Pflanzen und Früchte Symptome einer ToBRRV-Kontamination aufwiesen.

Ausbruch des ToBRFV drei Jahre später

Vor genau drei Jahren begann der große Ausbruch von ToBRFV im deutschen Bundesland Nordrhein-Westfalen. Im Jahr 2019 wurde die Bekämpfung für erfolgreich erklärt und Deutschland war wieder frei von dem Virus. Im Jahr 2020 wurde das Virus erneut in einem kleinen Gewächshaus in Brandenburg und in einem Saatgutbetrieb in Nordrhein-Westfalen gefunden. Der derzeitige Ausbruch erfolgt in einem professionellen Anbaubetrieb mit einer Fläche von 3,5 Hektar.

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